Monatsarchiv

April 2017

Fashion, Love, Outfits

COLOR UP YOUR LIFE | outfit

Vom vielen durch die Weltgeschichte tingeln bin ich in letzter Zeit gar nicht mehr dazu gekommen euch mal wieder ein hübsches Outfit online zu stellen. Aber heute ist es endlich soweit, uh Yeah! Ist es nicht nervig, dass man ständig über das miese Wetter da draußen reden muss und möchte? Eigentlich dachte ich ja, dass es endlich vorbei wäre mit den dicken Socken den dicken Schuhen und den dicken Mänteln! Aber falsch gedacht!

Ich finde jetzt so Ende April kann es auch langsam mal gut sein. Ich hab schon die dritte Packung Vitamin D aufgebraucht, doch der Mangel nimmt kein Ende (By the way, wusstet ihr, dass so ziemlich jeder in Deutschland Vitamin-D Mangel während der kalten Jahreszeit hat?)!

Da muss man dann wenigstens mit etwas Farbe gegensteuern. Und ja, ich gebe zu in den Schuhen habe ich mir den Allerwertesten abgefroren als wir den Look geshootet haben! Ich kann es kaum glauben, aber noch vor zwei Wochen in London hatten wir wirklich 26°! Im Jeanskleid, ohne Socken und im T-Shirt schlenderten wir durch die Stadt, heute kaum vorstellbar. Naja wie dem auch sei, Rumnörgeln hilft auch nichts, da müssen wir durch – Wenigstens alle zusammen.#geteiltesLeidisthalbesLeid

Auf dem Foto seht ihr mal wieder eins meiner Lieblingsthemen, nämlich Streifen! Und wie man hier prima sehen kann, lassen sich Streifen auch in jeden beliebigen Trend mit einbauen, wie zum Beispiel geringelte „Cold Shoulders“. Der Pullover ist aus meinem Goldig Lädchen und hat mir an dem Tag im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch gerettet, denn der hält trotz der Cut-Outs warm. Ausserdem ist er eine lohnenswerte anschaffung, denn er ist auch wirklich erschwinglich (ich stelle Euch unten noch einmal mein Outfit komplett zum nachshoppen zusammen).

Die Culotte Jeans bleibt wohl erst noch ein bisschen im Schrank, obwohl ich sie echt gerne schon tragen würde. Da sie aber ein doch sehr weites Bein hat, käme ich mir mit Socken darin vor wie ein Clown. Viellleicht hab ich aber auch einfach noch nicht die passenden Schuhe dazu gefunden.

Die schönen Mules hier von Edited the Label hat mir meine liebe Freundin Elmira aus ihrem kölner Keep Loving Store mitgebracht und ich kann es kaum erwarten sie endlich so ein richtig und echt auszuführen. Die Absatzhöhe ist Mega bequem und das weiche Wildleder sowieso. Endlich mal wieder ein Trend, den man auch auch „Stehparties“ und im Alltag tragen kann, also im sommerlichen Alltag meine ich natürlich.

 

 

 

Den Mantel habt ihr vielleicht schon das ein oder andere Mal an mir gesehen er ist mein absoluter Lieblingsbegleiter und von Closed. Ich mag den Oversize Schnitt so gern, außerdem ist er duch seinen Kaschmiranteil wahnsinnig kuschelig und hält warm.Ich kam mir barfuß bei fast Null Grad auch ordentlich bescheuert vor, direkt vor dem Schaufenster des Alsterhauses so „voll natürlich“ zu posen – Aber hey, was tut man nicht alles für ein schönes Foto #lifeofaFashionBlogger


 

 

Habt es schön

Eure Anna

Fotos: Leonie Hinrichs

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Anna, Reisen

THE CHEDI ANDERMATT | Mein 1. Mal… Ski fahren

Was schenkt man eigentlich jemandem der schon alles hat? Diese Frage stelle ich mir mehrmals im Jahr, nämlich genau dann, wenn mein Freund Geburtstag hat oder es steil auf Weihnachten zugeht. Auch in diesem Jahr, ach was rede ich, schon Ende letzten Jahres begann ich mir Gedanken zu machen, was ich Johannes zum Geburtstag schenken könnte. Von materiellen Dingen sind wir schon lange abgekommen, wir schenken uns Zeit miteinander, denn die fehlt manchmal im alltäglichen Spagat zwischen Kind und Job. Raus aus dem Alltag, aus den eigenen vier Wänden und am besten noch raus aus der eigenen Stadt und dahin, wo man noch nie war oder zumindest noch nie gemeinsam war. Aber auch das ist mittlerweile eine Herausforderung, denn in acht Jahren Beziehung und die Hälfte davon ohne Kind, sind wir doch schon ziemlich viel rumgekommen, denn wir lieben beide das Reisen.

Gut, dieses Mal war das Flugziel Zürich jetzt nicht sonderlich „Wow“ oder „Amazing“, aber es war ja auch nur ein Zwischenziel. Davon wusste Johannes aber bis dahin noch nichts. Als wir am Gate ankamen und er total übertrieben begeisternd „Oh Zürich, cool“ sagte, weihte ich ihn ein, denn ich hatte keinen blassen Schimmer welches Programm ich ihm jetzt in Zürich vorgaukeln sollte, da ich dort wirklich noch nie war – Er allerdings schon…

Ich war bisher auch nur einmal in meinem Leben in der Schweiz und damals dachte ich noch es sei megacool und eine Spitzenidee, wenn man als Girl Snowboard fahren kann. Die Betonung liegt auf „kann“, denn auch nach drei vergeblichen Skiurlauben und ner Menge Tränen und Wutausbrüchen, pfefferte ich das Ding für alle Zeiten in den Keller! Ich bin ja eh mehr der Typ für Strand und Palmen, Schnee ade. Nun, knapp 15 Jahre später (oh mein Gott!) beschloss ich dann doch noch mal einen Versuch zu starten, denn unsere Reise ging ins nur 130 Km entfernte Skigebiet Andermatt. Okay, wenn ich ehrlich bin war die Tatsache,  dass man dort Skifahren kann eher Nebensache für mich, denn ich hatte schon so viel vom erst 2013 eröffneten The Chedi (bedeutet: Der Tempel) Hotel gehört und stand schon lang auf meiner Travel-Wishlist.

Neben Bali und dem Oman sind die Schweizer Alpen die dritte Destination der The Chedi Hotels. Das wirklich atemberaubende Design  hat das Resort dem Stararchitekten Jean-Michel Gathy zu verdanken und vereint alpinen Chic mit asiatischen Elementen. Als Inspiration für die Architektur des Gebäudes dienten Chalets und Grandhotels vergangener Zeiten, die das Bild der Schweiz prägten.  Wahnsinnig gelungen ist die  Mischung aus Tradition und Natur. Materialien aus der Region wurden im ganzen Hotel auf einzigartige Weise im Zeitgemäßen Stil verarbeitet.

Als wir im Hotel ankommen fühlt es sich in der Sonne an wie Frühling. Auf den Bergen glitzert der Schnee und im Tal ist es sonnig und wunderschön warm, während es bei unserer Abreise in Hamburg noch bitterkalt war. Im Eingangsbereich prasselt ein Feuer im Kamin und die riesigen, gemütlichen Ledersofas und Sessel laden zum Verweilen ein.

Kurze Zeit später betreten wir unser lichtdurchflutetes Zimmer und auch hier erwartet uns ein verglaster Kamin, den man sowohl vom Zimmer, als auch von der Terrasse aus sehen kann. Böden aus dunklem Alpenholz, weiche Ledersessel und -sofas, Panoramafenster und Kamine sind in jedem der insgesamt 123 Zimmer und Suiten zu finden und geben diesen eine unglaublich gemütliche Atmosphäre.

Vom Bett aus kann man auf die Berge sehen, ich möchte für immer diesen Anblick beim Aufwachen erleben. Die Natur ist schon gewaltig, oder? Viel zu lange war ich nicht in den Bergen und hatte vergessen, wie beeindruckend und groß sie doch sind und wie winzig und unbedeutend man selbst dagegen wirkt.

 

Da wir sehr neugierige Menschen sind (Okay, ich bin laut Johannes der allerneugierigste Mensch auf der Welt), hält es uns nicht lange auf dem Zimmer und wir erkunden die Gegend rundherum.

Wie aus dem Bilderbuch

 

 

 

„Guten Tag, ich hätte gern ein paar Wollsocken to go, bitte!“

Andermatt selbst ist sehr klein und beschaulich. Fernab vom Après-Ski Trubel kann man hier die Pisten erkunden und Abends auch mal in eine der Bars gehen. Wir mussten nirgendwo besonders lange am Lift warten oder überfüllte Pisten mit hunderten teilen, allerdings waren wir auch nicht zur Hauptsaison hier. In den nächsten Jahren soll Andermatt zum größten Skigebiet der Schweiz heranwachsen, schon jetzt wird angefangen um den Stadtkern herumzubauen um somit Platz für mehr Gäste zu schaffen.

Das Hotel selbst verfügt über 123 Zimmer und Suiten. Außerdem gibt es zwei Restaurants, die vom berühmten SPIN Design Studio aus Tokio gestaltet wurden. Das Herzstück ist das The Restaurant, in dem in vier Atelierküchen asiatische und europäische Gerichte vor den Augen der Gäste zubereitet werden.

 

 

Asiatische, indische und europäische Küche auf einem Tisch im „The Restaurant“

Einzigartig in den Schweizer Alpen ist das The Japanese Restaurant, das authentisch japanische Köstlichkeiten an der Sushi-/Sashimi- und Tempurabar sowie einen Teppanyaki-Grill zu bieten hat. Zudem gibt es dort den einzigen Sake-Sommelier des Landes, Arman Jafri. Unbedingt neben dem spektakulären Kaiseki Menü, das man sich selbst zusammenstellen kann, die Sake Weinbegleitung probieren. Und als Highlight zum Dessert den Grüntee Cheesecake mit Kokos Eis wählen – es war DAS Dessert meines Lebens.

 

Wenn man so viel futtert, muss man sich auch genügend bewegen und so entschließe ich mich, dem Skisport doch noch eine Chance zu geben und zum ersten Mal Ski zu fahren. Mein Freund fährt so gut, dass er problemlos jeden Berg hinunterkommt – ich… NICHT! Ganz im Gegenteil, ich traue mich nicht mal alleine Skilift zu fahren und entschließe mich für einen privaten Skilehrer, der mich vor sämtlichen Knochenbrüchen bewahrt.

Ein weiterer, toller Service des Hotels ist der „Ski Butler“, ein interner Skiverleih mit allem Pipapo. Hier bekommt man Alles, was man so zum Skifahren benötigt. Eine Skijacke und Hose hatte ich mir kurz zuvor noch von Johannes Cousins zehnjähriger Tochter geliehen, wie gut dass wir gleich groß sind (Ja, lacht nur!). Den Rest (um gut aussehend den Zauberteppich in der Kinderskischule hochzufahren) bekomme ich im the Chedi: Helm, Schuhe und meinen Skilehrer Tobi.

Zum ersten Mal Skischuhe an den Füßen…

Ein glückliches Geburtstagskind auf der Piste

Da ist er: Der Zauberteppich

Nach getaner Arbeit: Lunch with a view

Tja, was soll ich sagen: Zwei Tage Tobi, ein paar Wutausbrüche und von Angstschweiß getränkte Skiunterwäsche lassen mich wenigstens halbwegs senkrecht die Piste hinunterkommen. Ja gut, der letzte Berg ist in meinen Augen einfach zu steil und auch am letzten Tag stapfe ich diesen mit Skiern unterm Arm zu Fuß hinab, ich bin einfach ein zu großer Schisser! Dennoch habe ich einige Erfolgserlebnisse auf den Brettern gehabt und werde im nächsten Jahr auf jeden Fall weiterüben. Dann ja vielleicht zusammen mit Emil in der Kinderskischule…

Um die strapazierten Muskeln nach der ungewohnten Anstrengung zu entspannen, gibt es nach der Piste doch nichts Besseres als eine Runde Wellness im The Spa. Der wunderschöne Bereich erstreckt sich über zwei Etagen und der Mittelpunkt des Ganzen ist der 35 Meter lange, mit einem Glasdach bedeckte Indoor Pool auf der oberen Ebene. Der Bereich ist ausgestattet mit Daybeds, Teppichen und großen Sofas auf denen man, während die Feuer in den acht Kaminen knistern, eingekuschelt in die gemütlichen Bademäntel wunderbar bei einem Smoothie relaxen kann. Da der Großteil der Hotelgäste gegen Mittag noch auf dem Gemsstock Ski fährt, ist man wie ich dort so gut wie allein, wie herrlich.

 

Eine Etage tiefer gelangt man zu den Saunen und Dampfbädern. Außerdem befinden sich dort die Spa-Suiten in denen man bei den zahlreichen Beauty-Behandlungen entspannen kann. The Spa ist tief in der fernöstlichen Philosophie verwurzelt und stützt sich auf die traditionelle asiatische Heilkunst. Unbedingt die Alpienne Mountain Massage buchen, ich kann mich nicht erinnern wann ich so entspannt nach einer Massage war. Man bekommt gegen Ende ein warmes Dinkelkissen in den Nacken gelegt – unvorstellbar gut!

An unserem letzten Abend beginnt im Dorf ein Musikfestival, das Andermatt Live. Okay, Coachella ist vielleicht ne andere Nummer, aber hier geht es mal wirklich um Musik und nicht um das beste Outfit. Außerdem sind wir angetan von der Euphorie im Dorf und den kleinen, uns unbekannten Bands und Singer-Songwritern, die in den noch kleineren Bars und Kneipen auf winzigen Bühnen spielen und dafür tosenden Applaus ernten. Der letzte Künstler an diesem Abend kommt aus London und heisst Joel Baker. Er steht auf unserer Liste ganz oben, denn wir hatten uns zuvor alle Acts online angehört – Man merkt schon, ich hab einen Profi zu Hause, oder?

kahle Räume wurden umdekoriert, wie hier bei Joel Baker

Joel Baker läuft seitdem in meiner Playlist rauf und runter, hört mal rein:

 

Am Morgen unserer Abreise hängt nach drei Tagen purer Sonnenschein der Himmel voller dicker, grauer Wolken und im Tal regnet es sogar. Wir verbringen den Vormittag noch mit Früstück im Bett, einer kleinen Runde Pool und Spa und verlassen gegen Nachmittag diesen wunderschönen Ort in Richtung Flughafen.

Ich möchte unbedingt wiederkommen. Das nächste Mal zusammen mit unserem Kind, denn auch für Kinder ist hier ausreichend Platz und Angebot – Was ja in vielen Hotels dieser Klasse nicht selbstverständlich ist. Das Skigebiet Andermatt wird sich wie gesagt in den nächsten Jahren zum größten der Schweiz mausern, wobei ich die intime Atmosphäre im Dorf wirklich schön fand. Ein Supermarkt, gefühlt drei Bars, fünf Restaurants und ein Wollsockenkiosk, was braucht man mehr? Fernab vom Après-Ski Wahnsinn und trotzdem mittendrin im Skiparadies…

 

Vielen Dank an das komplette Team vom The Chedi für den traumhaften Aufenthalt

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