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Anna

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HEALTHY | LowCarb-Kuchen mit Mandelfüllung und Sauerkirsch-Marmelade

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„Sonntags darf man essen was man will..“ So lautet seit Jahren meine Devise und ich finde, das klingt vernünftig…irgendwie. Nur was ist, wenn der Sonntag auf einen Donnerstag, auf einen Montag oder einen Samstag fällt – Und das immer öfter? Daran tüftle ich seit Langem, denn ich würde so gerne immer essen was ich will, wär das nicht toll? Spaghetti Bolo zum Frühstück und Kuchen zum Abendessen und dazwischen irgendetwas aus Beidem… natürlich Lowcarb und No sugar…

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema alternative Süßungsmittel wie z.B. Xylit und Erithryt, die im Gegensatz zu üblichen Süßstoffen den Insulinspiegel im Körper nicht hochschnellen lassen. Zudem schmecken diese Alternativen um eingies besser, als künstliche Süßsstoffe. Ich habe euch mal eine kurze Übersicht der beiden Zuckeralternativen rausgesucht:

 

Xylit oder Erythrit – Die Unterschiede in der Übersicht

Unterschied Erythrit_Xylit(Quelle: http://zuckerersatz-info.de)

Erythrit verwende ich schon länger. Vielleicht erinnert ihr euch an meine harten zwei Wochen, in denen ich zu allem Übel auch noch Kaffee schwarz schlürfen musste. Zu dieser Zeit hab ich mir immer ein wenig Erythrit in den Kaffee getan, um mir das Leben wenigstens etwas „hübscher“ zu gestalten 😉 und wusste daher schon, dass dieser „Zucker-Ersatz“ echt kalr geht, denn er ist vom Herkömmlichen kaum zu unterscheiden.

Vor ein paar Tagen ereilte mich ein Päckchen mit Puderxucker und Gelierzucker aus Xylit. Gestern hab ich direkt mal ein wenig losgebacken, um zu gucken ob ich mit einem zuckerfreien Lowcarb Kuchen leben kann, denn bisher schmeckte mir der ganze Kram nicht (ich bin wenigstens ehrlich!)…

 

Hier kommt mein Rezept für Euch:

lowcarb_kuchen_ready

Zutaten

Für den Kuchen:

1BioEi
80 g Bio Butter o. Margarine
180 g Kichererbsenmehl oder Mandelmehl

100 ml Bio Sahne
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
2 TL Bourbon Vanille
130 g Xucker premium

Für die Mandelfüllung:

250 g gemahlene Mandeln

5 TL Rosenwasser
1 EL Puder-Xucker

Für die Sauerkirsch-Marmelade (ca. 1 Glas):

200 g entsteinte Sauerkirschen (ich hab ungezuckerte TK Kirschen genommen)
100 g 2:1 Gelierxucker
1 TL Zimt

(Rezept via Xucker)

Zubereitung:

lowcarb_xucker

 

Für die Marmelade die entsteinten Sauerkirschen zusammen mit 2:1 Gelier-Xucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze für 3 Minuten zum Köcheln bringen. Mit einem Kartoffelstampfer oder Pürierstab die Kirschen nach Belieben zerkleinern. Anschließend etwas Zimt dazugeben und gut umrühren. Die Fruchtmasse in ein Glas füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen, bis sie streichfest geworden ist.

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Anna, Goldig, Life, nom nom

St-Germain | the taste of summer / oder: „Schmeckt nach Sommer, also ist es auch Sommer!“

St-Germain_Titelbild

Der Sommer ist da, ja das stimmt. So wechselhaft wie in diesem Jahr hab ich ihn allerdings selten erlebt. Gut, seitdem ich in Hamburg lebe, habe ich mich so langsam an die stark wechselnden Tage gewöhnt, wenn es morgens noch in Strömen regnet, heißt das hier nicht, dass es gegen Mittag nicht doch noch wunderschön sonnig wird. Manchmal geht das hier stündlich so und irgendwie mag ich das mittlerweile sogar – Wahnsinn, dass ich das mal sagen würde.

Aber dass es selbst in meiner alten Heimat Köln so wechselhaft ist, kannte ich bis dato noch nicht. Ende Juni hatten wir in meinem Goldig the Concept Store ein tolles Event mit Freunden des Hauses, Bloggern und Stammkunden. Das Thema lautete „Celebrate the Summer“, es gab die neue Sommerkollektion zu bewundern die wir mittags vorab mit den beiden Bloggerinnen Betül von Mabellebetty und Nanda Schwarz und meiner tollen Fotografin Leonie Hinrichs draußen in der Sonne shooteten. Das Wetter war toll, die Drinks gekühlt, die Stimmung gut, so let´s celebrate the Summer..

 

Unser Super Goldmädchen Nanda Schwarz

Um 19:00 zum geplanten Startschuss begann es draußen wie aus Eimern zu schütten. Einen kurzen Augenblick war die Überlegung da, sich heulend auf den Boden zu werfen, oder einfach die St-Germain Bar zu eröffnen – Ich entschied mich für Letzteres. Spätestens nach dem ersten Schluck des leckeren Holunder-Cocktails war jeder Zweifel verflogen. Pah, der Regen war uns doch egal, denn die Bude war voll mit tollen Leuten und der Dj hatte so unglaublich gute Musik im Gepäck, dass wir uns den Sommer und die Stimmung nicht vermiesen ließen.

 

 

Ich hätte gern einmal ALLE!

Unsere tolle St-Germain Bar samt Barkeeper

Paaaaartyyyyyytime💥🦄🚀 Vielen lieben Dank an euch alle, dass ihr gestern bei strömendem Regen ☔️zusammen mit @boxstories_de und leckeren @stgermaindrinks.de mit uns auf den Sommer angestoßen habt😝. Wir hatten jedenfalls irre viel Spaß! Übrigens kann man ab sofort die tollen Boxstories Beautyboxen bei uns im Kölner @goldigshop kaufen, zum super special Preis. Kommt vorbei und schaut sie euch an, sie eignen sich auch prima als Geschenk, denn der Inhalt ist der Hammer! Und für alle Nicht-Kölner: guckt mal in unserer Instastory, da versteckt sich ein toller Rabattcode♥️ #goldiglovesyou #thankyou #party #summerparty @nanda_schwarz @moerki @annaangelinawolfers @leoniehinrichsphotography @andallthatjess @ami_haardt @lauraweider #girlstime #koelnbloggt #koeln #cologne #boxstoriesmeetgoldig

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Es gab eine Donut Wand, Einhorn Fruchtgummi, Popcorn, Gif-Box, Beautyboxen von Boxstories und die Bar von St-Germain samt Barkeeper. Der St-Germain Cocktail schmeckte so fruchtig lecker, dass ich ihn nach diesem Abend zu meinem neuen liebsten Summerdrink kürte.

 

Cheers! Summervibes & Drinks in the house…!

St-Germain_Bar

 

Falls ihr bisher noch immer an eurem Hugo rumschlürft, vergesst ihn! Der St-Germain Cocktail ist der neue Star an der Bar (Gott, ich bin so ein unfassbarer Poet) und außerdem super easy zu mixen. Ich hab ihn kurz nach unserem Event direkt mal im Urlaub am Strand beim Picknick vorgeführt, denn er ist wirklich einfach zuzubereiten:

 

 

St-Germain Cocktail

2 Teile Champagner oder trockener Schaumwein

1,5 Teile St-Germain

2 Teile Mineralwasser oder Soda

Zubereitung St-Germain

Zubereitung: Zutaten in ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas geben, an das alte Paris (etwa um das Jahr 1947) denken und den Drink mit einer Zitronenzeste aromatisieren.

Alternativ einfach nach den Angaben auf der St-Germain Karaffe vorbereiten und dann auf Eis mit einer Zitronenzeste im Longdrinkglas servieren.

Mehr tolle Rezepte für den perfekten Drink rund um den Holunderlikör gibt es hier

Beitragsbild-St-Germain

Kleiner Tipp: schmeckt auch super bei Blitz und Donner auf einer Picknickdecke auf dem Wohnzimmerteppich ♥️.

Santé..!

Nahe_St-Germain-Produkte

In freundlicher Zusammenarbeit mit St-Germain

♥️

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Anna, Fashion, Goldig, Love

Monthly Update Juni | HH – MUC – B – HH – CGN – HH

Puh… der Juni war ein Brett! Und während der Juli sich auch schon wieder als Solches entpuppt, versuche ich zwischen Hamburg, Berlin und München mal „kurz“ das Erlebte niederzuschreiben. Es war unglaublich viel los, aber fangen wir von vorn an:

 

DEPECHE MODE:

Depeche_mode

Ja, wir ihr mittlerweile sicher alle wisst, bin ich das Obergroupie der britischen Synthieband. Mein erstes Depeche Mode Konzert habe ich 1995 besucht und von da an war ich lost! Viele von euch waren da noch nicht mal auf der Welt und ich bin schon mit bemalten Chucks auf denen „DM“ oder „DAVE“ mit Edding geschrieben stand in die großen Konzerthallen getingelt (meine Mama hat mich zu meinem ersten Konzert nach Dortmund gefahren und vor der Tür im Auto gewartet, Danke Mama). Ich kann 80 % der Songst komplett mitsingen – sehr schief, aber dafür sehr laut und das tue ich auch nach 25 Jahren und mittlerweile an die 40 Konzerten noch immer.

Wie dem auch sei, der Jun iwar mein großer Tourmonat, denn ich habe die Band gleich drei Mal gesehen. In Köln, Hannover und Berlin – So wie immer! Denn alle guten Dinge sind drei, haltet mich meinetwegen für „Plemmplemm“, es ist mir egal!

#justcantgetenough

 

SPORT & ERNÄHRUNG:

work it training

Die letzten Wochen waren überwiegend: Zu wenig Schlaf, zu viele Events, das ein- oder andere Glas Wein zuviel und zu wenig Sport und Erholung. Das Ergebnis waren mal wieder gestresste Haut, Rückenschmerzen von zu wenig Sport und nicht mehr ganz so optimal sitzende Hosen – Na toll!

Seit ein paar Wochen trainiere ich mit Work It Training, einem Personal Training Studio in Hamburg. Wie genau meine Einheiten aussehen, erzähle ich euch ganz bald hier auf dem Blog. Zudem mache ich momentan auch ein kleines Ernährungsexperiment und habe die letzten zwei Wochen weitestgehend auf Milchprodukte, Kohlenhydrate, Fette und Zucker verzichtet. Beides ist unfassbar schwer in meinen momentanen Alltag zu integrieren, denn ich bin nie konstant an einem Ort oder in einer Stadt, verrückt! In Restaurants fettfrei zu essen ist kaum möglich und Salat komplett ohne Dressing aus dem Supermarktkühlregal ist jetzt auch nicht mein absolutes Lieblingsessen, ihr wisst ja wie sehr ich Nudeln liebe… ich könnte den ganzen Tag davon reden und mir vorstellen, wie gut die jetzt wären… Ihr merkt schon, ich dreh so langsam durch!

FrühstückZum Frühstück gibt es momentan eine Scheibe Knäckebrot und schwarzen Kaffee, lecker #NOT!

 

red.STYLE:

red.style

Eine komplette Woche ging es für mein neues Fernsehformat red.Seven (dass jeden Mittwoch um 22:10 Uhr auf SIXX ausgestrahlt wird) nach München. Wir haben den ersten Block „Kleiderschrankstyling“ abgedreht und zudem in meinem Hamburger Goldig Laden Trends vorgestellt, wie z.B. den Kimono. Das Drehen macht mir irre Spaß und das Rumstöbern in fremden Kleiderschränken ist für so ein neugieriges kleines Ding wie mich fast wie ein Besuch im Schlaraffenland!

Hier seht ihr noch mal die aktuelle Folge:

red style

 

BERLIN:

Am 22.06. nach Drehschluß ging es direkt zum Flughafen München und schließlich landete ich mit einer Stunde Delay und ordentlichen Gewittern in der Luft dann endlich in Berlin, um schnell zum Depeche Mode Konzert zu hüpfen (Jahaaaa…ich weiß dass ich bekloppt bin) – im strömenden Regen wohl gemerkt!

 

Klitschnaß und überglücklich fiel ich danach ins Bett und dort blieb ich dann erst einmal bis Samstag Mittag… Wenn man schon ohne Kind unterwegs ist, sollte man sich unbedignt erst Termine ab mittags legen.

Nachmittags ging es zu Said Rubaii am Alexanderplatz (Karl-Liebknecht-Str.21) um mich für den Abend aufhübschen zu lassen. Weiche Wellen wurden mir ins Haar gedreht, genau das Richtige für mein traumhaft schönes, fliederfarbenes Tüllkleid von Aigner. Die Stimmung beim Raffaello Summer Day war trotz Regen sehr gelöst und die Lokation mit all ihrem Sand und Summerfeeling in weiss und rot gehalten wunderhübsch. Ich durfte meine Freundin Tina mitnehmen, endlich mal wieder eine Gelegenheit für ordentlichen Gossip-Austausch und Freundinnenzeit.

Raffaello Summer day

Eigentlich wollte ich am nächsten Tag gleich zurück, denn meine kleine Hasennase fehtle mir schon sehr, sehr doll, aber ein paar Tage zuvor kam noch eine wahnsinnig tolle Anfrage für einen Pilotdreh rein. Es war ein schönes Wiedersehen mit meiner Freundin Inez Björg David, mit der ich vor circa zehn Jahren schon bei „Sturm der Liebe“ zusammengespielt habe.

girlsquad

Apropos, seit dem 04.07.2017 laufen meine alten Folgen wieder auf ARD One… ich garantiere für ne Menge schlechter Outfits Meinerseits, also schaut mal rein…

Sturm der LiebeHier geht´s zur ganzen Folge

 

GOLDIG x BOXSTORIES:

Am 29.06. fand unser tolles Summerevent im Kölner „Goldig the concept store“ statt. Gemeinsam mit Boxstories, der Beautybox von Gofeiminin haben wir den Sommer bei strömendem Regen gefeiert, schön war es trotzdem. Es gab tolle Drinks von St-Germain (das Rezept gibt es in Kürze hier auf dem Blog), leckere Waffeln von Wonderwaffle, Energieballs von Foodiest, sowie Proopercorn Popcorn und eine Wand, bestückt mit kunterbunten Donuts. Zudem ein Gif-Maker für tolle Erinnerungen, Goodie Bags mit Make-Up von Pixi, den Balsalthermometern von OVY und und und…

Zudem kann man ab sofort die tolle Beautybox exklusiv für drei Monate bei uns kaufen, das perfekte Geschenk für die beste Freundin, die Mutti oder an einen selbst. Sie enthält wahnsinnig schöne, hochwertige Beautyprodukte im Gesamtwert von über 70€.


Die Box kostet aktuell bei Goldig nur 15 € oder ist auf www.boxstories.de zu bekommen.

 

Ich verlose eine unserer tollen Goodie Bags und eine Beautybox von Boxstories an Euch. Um am Gewinnspiel teilzunehmen setzt einfach einen Kommentar unter das Instagrambild des heutigen Postings auf meinem Profil.

goldig anna

Viel Glück!

 

 

 

 

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Anna, Fashion, Work

red.STYLE | Hallo neue Herausforderung!

red.Style Logo

Ich habe eine neue, wahnsinnig tolle Herausforderung, denn ich werde ab sofort für den Fernsehsender SIXX vor der Kamera stehen. Dieses Mal aber nicht als Schauspielerin, sondern als „Fashion-Expertin“, Juchuh! Lange genug musste ich mein Geheimnis für mich behalten, aber jetzt kann ich es endlich lüften.

red.STYLE heißt das neue Format und wird wöchentlich immer Mittwochs um 22:10 Uhr ausgestrahlt. Die kleine Schwester des Pro 7 Quotenkillers „Red“ bekommt also Nachwuchs und ich darf Teil dieses tollen Teams sein. Es werden jede Woche Beiträge aus den Bereichen Fashion (mein Part), Travel, Beauty, Home and Living, Food, Love & Dating zu sehen sein und die zauberhafte Janin Ullman wird das ganze moderieren.

Meine Kategorie nennt sich „Dress to Impress“ in der ich die Kleiderschränke unserer red.Style Zuschauer durchforste. Welche Dinge wurden lange nicht mehr oder noch nie getragen, wie kann ich Kleidungsstücke cool kombinieren und was tunen wir mit wenigen kreativen DIY-Kniffen wieder richtig trendy?

Zudem stelle ich euch unter #dashatStyle die Trends der Stars vor und zeige euch, wie man sie „strassentauglich“ stylen kann und vor allem, wo man erschwingliche, ähnliche Alternativen ergattern kann.

Meine erste Woche liegt hinter mir und ab heute (28.06.2017) geht´s auch schon los. Alter, ich bin so aufgeregt #Mannomann!

Fühlt euch gedrückt <3

P.S. die allererste Folge läuft schon fünf Minuten früher, also heute um 22:05 Uhr…

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Anna, Reisen

THE CHEDI ANDERMATT | Mein 1. Mal… Ski fahren

Was schenkt man eigentlich jemandem der schon alles hat? Diese Frage stelle ich mir mehrmals im Jahr, nämlich genau dann, wenn mein Freund Geburtstag hat oder es steil auf Weihnachten zugeht. Auch in diesem Jahr, ach was rede ich, schon Ende letzten Jahres begann ich mir Gedanken zu machen, was ich Johannes zum Geburtstag schenken könnte. Von materiellen Dingen sind wir schon lange abgekommen, wir schenken uns Zeit miteinander, denn die fehlt manchmal im alltäglichen Spagat zwischen Kind und Job. Raus aus dem Alltag, aus den eigenen vier Wänden und am besten noch raus aus der eigenen Stadt und dahin, wo man noch nie war oder zumindest noch nie gemeinsam war. Aber auch das ist mittlerweile eine Herausforderung, denn in acht Jahren Beziehung und die Hälfte davon ohne Kind, sind wir doch schon ziemlich viel rumgekommen, denn wir lieben beide das Reisen.

Gut, dieses Mal war das Flugziel Zürich jetzt nicht sonderlich „Wow“ oder „Amazing“, aber es war ja auch nur ein Zwischenziel. Davon wusste Johannes aber bis dahin noch nichts. Als wir am Gate ankamen und er total übertrieben begeisternd „Oh Zürich, cool“ sagte, weihte ich ihn ein, denn ich hatte keinen blassen Schimmer welches Programm ich ihm jetzt in Zürich vorgaukeln sollte, da ich dort wirklich noch nie war – Er allerdings schon…

Ich war bisher auch nur einmal in meinem Leben in der Schweiz und damals dachte ich noch es sei megacool und eine Spitzenidee, wenn man als Girl Snowboard fahren kann. Die Betonung liegt auf „kann“, denn auch nach drei vergeblichen Skiurlauben und ner Menge Tränen und Wutausbrüchen, pfefferte ich das Ding für alle Zeiten in den Keller! Ich bin ja eh mehr der Typ für Strand und Palmen, Schnee ade. Nun, knapp 15 Jahre später (oh mein Gott!) beschloss ich dann doch noch mal einen Versuch zu starten, denn unsere Reise ging ins nur 130 Km entfernte Skigebiet Andermatt. Okay, wenn ich ehrlich bin war die Tatsache,  dass man dort Skifahren kann eher Nebensache für mich, denn ich hatte schon so viel vom erst 2013 eröffneten The Chedi (bedeutet: Der Tempel) Hotel gehört und stand schon lang auf meiner Travel-Wishlist.

Neben Bali und dem Oman sind die Schweizer Alpen die dritte Destination der The Chedi Hotels. Das wirklich atemberaubende Design  hat das Resort dem Stararchitekten Jean-Michel Gathy zu verdanken und vereint alpinen Chic mit asiatischen Elementen. Als Inspiration für die Architektur des Gebäudes dienten Chalets und Grandhotels vergangener Zeiten, die das Bild der Schweiz prägten.  Wahnsinnig gelungen ist die  Mischung aus Tradition und Natur. Materialien aus der Region wurden im ganzen Hotel auf einzigartige Weise im Zeitgemäßen Stil verarbeitet.

Als wir im Hotel ankommen fühlt es sich in der Sonne an wie Frühling. Auf den Bergen glitzert der Schnee und im Tal ist es sonnig und wunderschön warm, während es bei unserer Abreise in Hamburg noch bitterkalt war. Im Eingangsbereich prasselt ein Feuer im Kamin und die riesigen, gemütlichen Ledersofas und Sessel laden zum Verweilen ein.

Kurze Zeit später betreten wir unser lichtdurchflutetes Zimmer und auch hier erwartet uns ein verglaster Kamin, den man sowohl vom Zimmer, als auch von der Terrasse aus sehen kann. Böden aus dunklem Alpenholz, weiche Ledersessel und -sofas, Panoramafenster und Kamine sind in jedem der insgesamt 123 Zimmer und Suiten zu finden und geben diesen eine unglaublich gemütliche Atmosphäre.

Vom Bett aus kann man auf die Berge sehen, ich möchte für immer diesen Anblick beim Aufwachen erleben. Die Natur ist schon gewaltig, oder? Viel zu lange war ich nicht in den Bergen und hatte vergessen, wie beeindruckend und groß sie doch sind und wie winzig und unbedeutend man selbst dagegen wirkt.

 

Da wir sehr neugierige Menschen sind (Okay, ich bin laut Johannes der allerneugierigste Mensch auf der Welt), hält es uns nicht lange auf dem Zimmer und wir erkunden die Gegend rundherum.

Wie aus dem Bilderbuch

 

 

 

„Guten Tag, ich hätte gern ein paar Wollsocken to go, bitte!“

Andermatt selbst ist sehr klein und beschaulich. Fernab vom Après-Ski Trubel kann man hier die Pisten erkunden und Abends auch mal in eine der Bars gehen. Wir mussten nirgendwo besonders lange am Lift warten oder überfüllte Pisten mit hunderten teilen, allerdings waren wir auch nicht zur Hauptsaison hier. In den nächsten Jahren soll Andermatt zum größten Skigebiet der Schweiz heranwachsen, schon jetzt wird angefangen um den Stadtkern herumzubauen um somit Platz für mehr Gäste zu schaffen.

Das Hotel selbst verfügt über 123 Zimmer und Suiten. Außerdem gibt es zwei Restaurants, die vom berühmten SPIN Design Studio aus Tokio gestaltet wurden. Das Herzstück ist das The Restaurant, in dem in vier Atelierküchen asiatische und europäische Gerichte vor den Augen der Gäste zubereitet werden.

 

 

Asiatische, indische und europäische Küche auf einem Tisch im „The Restaurant“

Einzigartig in den Schweizer Alpen ist das The Japanese Restaurant, das authentisch japanische Köstlichkeiten an der Sushi-/Sashimi- und Tempurabar sowie einen Teppanyaki-Grill zu bieten hat. Zudem gibt es dort den einzigen Sake-Sommelier des Landes, Arman Jafri. Unbedingt neben dem spektakulären Kaiseki Menü, das man sich selbst zusammenstellen kann, die Sake Weinbegleitung probieren. Und als Highlight zum Dessert den Grüntee Cheesecake mit Kokos Eis wählen – es war DAS Dessert meines Lebens.

 

Wenn man so viel futtert, muss man sich auch genügend bewegen und so entschließe ich mich, dem Skisport doch noch eine Chance zu geben und zum ersten Mal Ski zu fahren. Mein Freund fährt so gut, dass er problemlos jeden Berg hinunterkommt – ich… NICHT! Ganz im Gegenteil, ich traue mich nicht mal alleine Skilift zu fahren und entschließe mich für einen privaten Skilehrer, der mich vor sämtlichen Knochenbrüchen bewahrt.

Ein weiterer, toller Service des Hotels ist der „Ski Butler“, ein interner Skiverleih mit allem Pipapo. Hier bekommt man Alles, was man so zum Skifahren benötigt. Eine Skijacke und Hose hatte ich mir kurz zuvor noch von Johannes Cousins zehnjähriger Tochter geliehen, wie gut dass wir gleich groß sind (Ja, lacht nur!). Den Rest (um gut aussehend den Zauberteppich in der Kinderskischule hochzufahren) bekomme ich im the Chedi: Helm, Schuhe und meinen Skilehrer Tobi.

Zum ersten Mal Skischuhe an den Füßen…

Ein glückliches Geburtstagskind auf der Piste

Da ist er: Der Zauberteppich

Nach getaner Arbeit: Lunch with a view

Tja, was soll ich sagen: Zwei Tage Tobi, ein paar Wutausbrüche und von Angstschweiß getränkte Skiunterwäsche lassen mich wenigstens halbwegs senkrecht die Piste hinunterkommen. Ja gut, der letzte Berg ist in meinen Augen einfach zu steil und auch am letzten Tag stapfe ich diesen mit Skiern unterm Arm zu Fuß hinab, ich bin einfach ein zu großer Schisser! Dennoch habe ich einige Erfolgserlebnisse auf den Brettern gehabt und werde im nächsten Jahr auf jeden Fall weiterüben. Dann ja vielleicht zusammen mit Emil in der Kinderskischule…

Um die strapazierten Muskeln nach der ungewohnten Anstrengung zu entspannen, gibt es nach der Piste doch nichts Besseres als eine Runde Wellness im The Spa. Der wunderschöne Bereich erstreckt sich über zwei Etagen und der Mittelpunkt des Ganzen ist der 35 Meter lange, mit einem Glasdach bedeckte Indoor Pool auf der oberen Ebene. Der Bereich ist ausgestattet mit Daybeds, Teppichen und großen Sofas auf denen man, während die Feuer in den acht Kaminen knistern, eingekuschelt in die gemütlichen Bademäntel wunderbar bei einem Smoothie relaxen kann. Da der Großteil der Hotelgäste gegen Mittag noch auf dem Gemsstock Ski fährt, ist man wie ich dort so gut wie allein, wie herrlich.

 

Eine Etage tiefer gelangt man zu den Saunen und Dampfbädern. Außerdem befinden sich dort die Spa-Suiten in denen man bei den zahlreichen Beauty-Behandlungen entspannen kann. The Spa ist tief in der fernöstlichen Philosophie verwurzelt und stützt sich auf die traditionelle asiatische Heilkunst. Unbedingt die Alpienne Mountain Massage buchen, ich kann mich nicht erinnern wann ich so entspannt nach einer Massage war. Man bekommt gegen Ende ein warmes Dinkelkissen in den Nacken gelegt – unvorstellbar gut!

An unserem letzten Abend beginnt im Dorf ein Musikfestival, das Andermatt Live. Okay, Coachella ist vielleicht ne andere Nummer, aber hier geht es mal wirklich um Musik und nicht um das beste Outfit. Außerdem sind wir angetan von der Euphorie im Dorf und den kleinen, uns unbekannten Bands und Singer-Songwritern, die in den noch kleineren Bars und Kneipen auf winzigen Bühnen spielen und dafür tosenden Applaus ernten. Der letzte Künstler an diesem Abend kommt aus London und heisst Joel Baker. Er steht auf unserer Liste ganz oben, denn wir hatten uns zuvor alle Acts online angehört – Man merkt schon, ich hab einen Profi zu Hause, oder?

kahle Räume wurden umdekoriert, wie hier bei Joel Baker

Joel Baker läuft seitdem in meiner Playlist rauf und runter, hört mal rein:

 

Am Morgen unserer Abreise hängt nach drei Tagen purer Sonnenschein der Himmel voller dicker, grauer Wolken und im Tal regnet es sogar. Wir verbringen den Vormittag noch mit Früstück im Bett, einer kleinen Runde Pool und Spa und verlassen gegen Nachmittag diesen wunderschönen Ort in Richtung Flughafen.

Ich möchte unbedingt wiederkommen. Das nächste Mal zusammen mit unserem Kind, denn auch für Kinder ist hier ausreichend Platz und Angebot – Was ja in vielen Hotels dieser Klasse nicht selbstverständlich ist. Das Skigebiet Andermatt wird sich wie gesagt in den nächsten Jahren zum größten der Schweiz mausern, wobei ich die intime Atmosphäre im Dorf wirklich schön fand. Ein Supermarkt, gefühlt drei Bars, fünf Restaurants und ein Wollsockenkiosk, was braucht man mehr? Fernab vom Après-Ski Wahnsinn und trotzdem mittendrin im Skiparadies…

 

Vielen Dank an das komplette Team vom The Chedi für den traumhaften Aufenthalt

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