Klar, man kann bei ketogener Ernährung nicht einfach so ins Café gehen und Schokokuchen bestellen, aber man darf Schokokuchen essen, wie geil ist das denn?
Der Frühling war zum greifen nah und jetzt? Am Montag stieg ich nach zwei Wochen Summerfeeling bibbernd bei -5 Grad aus dem Flieger aus Südafrika! Und das alles, obwohl ich meinem kleinen Jungen seit Monaten erzählt habe, dass wenn wir aus Südafrika zurück sind, hier in Deutshland auch endlich der Fühling da ist…Pustekuchen!
Wow! Ich hätte es selbst nicht gedacht, aber ich lebe nun schon seit achtundzwanzig (!) Tagen ketogen. Keine Nudeln, kein Brot, keine Kartoffeln, keine Milch, keinen Zucker. Dafür viel Fleisch, Fisch, Eier, Avocado, Salat und Gemüse. Ich hab mich wirklich dran gewöhnt und das, obwohl ich früher mindestens einmal am Tag Nudeln gegessen habe. Und wenn ich ehrlich bin, fühlt sich mein Körper richtig, richtig gut an. Ich bin viel fitter, wacher, habe keine Magenschmerzen mehr und esse so viel und so regelmäßig wie noch nie zuvor. Das Beste daran ist, dass es auch irgendwie Spaß macht. Ich koche so viel, wie lange nicht mehr, probiere täglich neue Rezepte aus und bin ständig überrascht, wie gut man Zucker- oder Mehlfrei essen kann. Wie neulich schon erwähnt ist Pinterest mein neuer, bester Freund!
Meine Neuentdeckung der letzten Woche sind Ketobrötchen. Ich habe sie für Burger gebacken. Am besten gleich die doppelte Menge vorbacken, denn man kann sie auch prima zum Frühstück essen oder einpacken. Zwei Rezepte habe ich ausprobiert und meinen Favoriten verrate ich euch heute:
160g gemahlene Mandeln oder Mandelmehl
25g Flohsamenschalen
1/2 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
3 Eiweiße
150ml heißes Wasser
Backofen auf 175° vorheizen
Sonntagmorgen ist mir fast der Kaffee zur Nase wieder herausgesprudelt, als ich den „offenen Brief“ an Lena Meyer-Landrut auf NTV.de las. Aber fangen wir von vorne an:
Ihr merkt schon, ich werde nach zwei Wochen ketogener Ernährung erfinderisch und verkleide Dinge wie Blumenkohl zu Dingen wie Gnocchis. Ich mag keine öden Mahlzeiten, dann ertappe ich mich dabei, dass ich Essen ausfallen lasse, weil ich kein Appetit auf schon wieder das gleiche Gericht habe oder den ganzen Tag nur auf Nüssen rumkau
Seit Tagen ist Pinterest meine liebste App, denn dort gibt es unglaublich viele Inspirationen und Rezepte. Ich habe mir dort eine Pinnwand nur mit ketogenen und lowcarbtauglichen Rezepten erstellt. Wenn ich dann im Supermarkt oder auf dem Markt bin, suche ich mir auf dem Handy ein Gericht aus, auf das ich gerade Lust habe und koche dieses dann zu Hause nach.
Da ich bisher noch nicht so viel Erfahrung mit „Sachen die so schmecken sollen wie…“ habe, finde ich Kochen gerade doppelt spannend. Gestern blieb ich auf Pinterest hängen bei „Gnocchis aus Blumenkohl“ vom Blog Low Carb Köstlichkeiten und stiefelte direkt los zum Supermarkt. Lecker, Gnocchis! Zu schön um wahr zu sein, wenn diese Variation hier nur ansatzweise so schmecken würde wie das Original aus Kartoffeln…
…Und siehe da! Ich bin feuer und Flamme! Gestern habe ich eine Variante mit Schinken-Sahne Sauce gekocht und heute gab es (weil es viel zu viel Teig war) Gnocchis mit Tomate & Mozzarella – So lecker sag ich euch!
Zutaten :
Ein kleiner Blumenkohl
3 Eigelb
100g Mandelmehl
20g Kokosmehl
1,5 EL Guarkernmehl
1/2 TL Muskatnuss
1 TL Salz
Etwas Brühe
Den Blumenkohl vom Grün befreien, waschen, in kleine Röschen teilen und in Brühe weich kochen. Danach kurz abkühlen lassen und mit einem Pürierstab pürieren.
Eigelb, Mandel-, Kokos- und Guarkernmehl dazugeben und das Ganze (am Besten mit Knethaken) zu einem Teig rühren. Mit Muskatnuss und Salz abschmecken.
Ich habe noch etwas Pesto mit reingemischt, damit man nicht so sehr das Mandelmehl herausschmeckt. Kann man auch super mit Kräutern etc. machen.
Sollte der Teig sehr klebrig sein, fügt noch etwas mehr Mandelmehl hinzu. Auf einer glatten, bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer dünnen Rolle formen und diese in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden.
Man kan ndiese noch mit eienr Gabel platt drücken um ihnen das klassische Gnocchimuster zu verpassen, ich habe es aber ohne gemacht, da der Teig so sehr an der Gabel klebte.
Eine Topf mit Salzwasser auf den herd stellen ,das Wasser kurz aufkochen und dann runterstellen. Die Gnocchis mit Hilfe eienr Schaumkelle o.ä. vorsichtig ins Wasser gleiten lassen und sie dort so lange ziehen lassen, bis sie von selbst an die Oberfläche schwimmen – Nach ca. 4-5 Min.
Vorsichtig mit der Schaumkelle herausnehmen und auf einem Teller abtropfen lassen.
Zutaten:
1 EL Olivenöl
2 kleine Schalotten
1 Zehe Knoblauch
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Dose stückige Tomaten (400g)
150g Kirschtomaten
2 EL Weißweinessig
50ml Sahne
1 Bund Basilikum
1 Kugel Büffelmozzarella
Ja, ok, ich hätte die Pfanne hübscher herichten können…Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kirschtomaten waschen und halbieren.
Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin unter Rühren anschwitzen. Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
Kirschtomaten, stückige Tomaten und den Weißweinessig dazugeben und alles vorsichtig miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und bei mittlerer Hitze für etwa 5-7 Minuten köcheln lassen.
Sahne einrühren, anschließend die abgetropften Blumenkohlgnocchi in die Pfanne geben und mit der Soße vermischen.
Mozzarella grob zerzupfen und über den Gnocchi mit Tomatensoße verteilen. Die Pfanne in die Mitte des auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen schieben. Für etwa 10 Minuten gratinieren, bis der Käse schön geschmolzen ist.
In der Zwischenzeit das Basilikum waschen, Blätter abzupfen und grob hacken. Sobald die Gnocchi aus dem Ofen kommen, das Basilikum darüber geben und servieren.
Guten Appetit!
♥

Ich war ja bisher eher so der Phasensportler: Hochleistungshoch vs. Trainingsmuffeltief. Anfang des Jahres wahnsinnig motiviert, den Kühlschrank voll gesunder Sachen mit dem Vorsatz für mindestens sechs Wochen Lowcarb zu leben, Trainingsplan mit sieben Trainingseinheiten pro Woche on Point erstellt und der Gedanke an die Bikinifigur im Visier…Es steht mir anfangs also nichts mehr im Wege!
…Zumindest für die ersten viereinhalb Tage. Irgendetwas kommt dann immer dazwischen. Das Kind, der Job, und am allermeisten der bescheuerte innere Schweinehund! Zudem habe ich noch ein großes Problem, denn ich bin unglaublich schnell gelangweilt. Langeweile erzeugt bei mir schlechte Laune und Langeweile macht mich unzufrieden. Wenn ich daran denke, dass am nächsten Tag wieder Burpees anstehen, dann fällt mir zu 100% was vieeel Wichtigeres ein – Ein Glas Wein zum Beispiel… Oder auch das sortieren meiner Lippenstifte nach Farbnuancen. „Das muß ja auch mal gemacht werden und genau JETZT ist der richtige Zeitpunkt dafür!“ Am nächsten Tag folgen dann die Eyeshadows oder der Kochabend mit der Feundin, bei dem man ja mal eine „Spaghetti Bolognese Ausnahme“ machen kann und ab Tag sieben denkt man schon gar nicht mehr an den Sport, den man mal so eifrig betrieben hatte…
Gut, man könnte jetzt sagen „Dann lass es doch einfach!“, das Problem daran ist: Mein Körper und auch meine Seele brauchen Sport! Sobald ich mal zwei Wochen nichts getan habe, kann ich mich vor Rückenschmerzen kaum noch bewegen, außerdem ist meine Laune im Keller, denn ich bin unausgelastet! Das Gefühl, nach einer guten Sporteinheit ist unbeschreiblich, man spürt sich in all dem Alltagsstress mit jeder Faser seines Körpers selbst, ich bin süchtig danach – Wenn nur der Weg dorthin nicht so „unbequem“ wäre. Sport muss einfach irgendwie als Konstante in meinen Alltag eingebaut werden…aber wie? Dranbleiben ist das Problem – nicht der Sport an sich.
Den ganzen Tag habe ich so viel mit Menschen zu tun, da möchte ich nicht auch noch in meiner Freizeit umgeben sein von so vielen fremden Personen. Außerdem kann ich mich unglaublich schlecht konzentrieren in überfüllten Gym´s. Ich werde ständig abgelenkt, glotze auf mein Handy zwischen den Übungen und fange an mich zu vergleichen mit den halb so alten Fitnessgirls, dvölliger Quatsch, aber doch Tatsache! Ich war als Kind mal ein paar Jahre ziemlich moppelig und habe seitdem ein verschobenes Körpergefühl, ich weiß das. Grundsätzlich finde ich mich eigentlich ganz gut, aber nie so richtig gut…Ihr merkt schon, ich befinde mich in einem irrsinnigen Teufelskreis!
…Oder sagen wir eher „befand“. Bis ich im letzten Sommer einige Artikel u.a. in der „Harpers Bazaar“ über Work it Training las, einem Personal Trainer Studio gleich bei mir um die Ecke in Hamburg. Da ich, wenn ich erst mal Feuer gefangen habe, nicht mehr zu bremsen bin, machte ich mir direkt nach meinem Urlaub einen Termin zum Probetraining, denn „gucken kann man ja mal“, dachte ich mir. (Zudem ist die erste Probestunde kostenlos.)
Als ich den Hinterhof betrete, in dem versteckt ein wunderschönes Loftgebäude steht, bin ich guter Dinge – Das Auge sportelt ja schließlich mit. Arlow Pieniak empfängt mich an der Tür und bietet mir freundlich einen Kaffee an. „Ich nehm einen Cappuccino, bitte“ sage ich und werde direkt mit „Es gibt nur schwarzen Kaffee oder Wasser“ ausgebremst. „Dann nehm ich Beides“, antworte ich (daran hat sich übrigens bis heute nichts geändert und mittlerweile sind schwarzer Kaffee und ich sogar ein bißchen befreundet…).
Ich mag die Atmosphäre und die Tatsache, dass man hier jederzeit so gut wie allein ist…
Arlow checkt meine Körperhaltung und meinen Fettanteil: Zu hoch, Autsch! Es gibt zehn verschiedene Körpertypen, z.B. den Hanseaten, den Cowboy, die Katze, Marylin, den Athleten, bis hin zur Colaflasche. All das erklärt er auch ziemlich gut in seinem Buch „Typgerecht trainieren“.
In seinem Erstlingswerk erklärt Arlow seine Methode, sogenanntes Defizittraining, anhand von den 10 Körpertypen – und liefert auch gleich den perfekten Trainingsplan für die jeweiligen Probleme mit: ein 3 Schritte-Programm aus Mobilisieren, Stabilisieren und Trainieren.
Ich bin die typische „Marylin“. Das Becken ist gekippt, dadurch entsteht ein Holkreuz und somit auch Rückenschmerzen. Zudem habe ich, seitdem ich Emil fast ein Jahr durchgängig in der Trage herugeschleppt habe, eher hängende, nach vorn kippende Schultern. Dies hat zur Folge, dass mir bei zu wenig Bewegung ständig sämtliche Nacken- und Brustwirbel rausspringen und ich mich mit unglaublichen Rückenschmerzen rumschleppe.
Hier gibt´s das Buch über Amazon
Das Training bei Arlow ist auf drei Hauptübungen beschränkt, ich glaube mich kurz verhört zu haben. Er betont auch, dass ich wohl eher nicht schwitzen werde und lange Ausdauereinheiten könnte ich ab sofort von meiner Liste der „meist gehassten Sportarten“ streichen, denn sie werden in meinem Trainingsplan nicht mehr aufzufinden sein! BÄM!
Als Arlow dann auch noch „Du musst mehr essen! Es ist mir auch erst mal egal was Du isst, Hauptsache Du isst“ sagt, möchte ich am liebsten hüpfen und schreien vor Glück! Aber Moment mal..! Das soll funktionieren? Wieso? Warum hat mir das nicht früher schon mal jemand gesagt? Ich bin skeptisch, aber meine Motivation ist trotzdem bei knappen 100%! Okay, es gibt natürlich ein paar Haken an der Sache: Ab sofort darf ich nciths mehr „zwischendurch“ essen und immer eine Pause von idealerweise fünf Stunden zwischen den Mahlzeiten lassen. Es darf nur Wasser oder schwarzen Kaffee getrunken werden. Kein Tee, keine Zero-Getränke, kein Kaugummi, nichts!
Die drei Standardübungen setzen sich aus Kniebeuge, Armpress und Kreuzheben zusammen. Alles mit einer Langhantelstange und jeweils 3×5 Wiederholungen und mit so viel Gewicht, dass man am Ende komplett erschöpft ist. Ziel ist es, sich in jeder Trainingseinheit um bis zu 2,5Kg zu steigern. Pro Woche stehen drei Trainingseinheiten an, einmal trainiere ich bei Arlow (oder einem anderen der insgesamt fünf Trainer), zwei weitere Male zu Hause. Ich habe mir mittlerweile eine beachtliche Muckibude im Gästezimmer aufgebaut. In unseren gemeinsamen Einheiten fügen wir oft noch weitere Übungen hinzu wie z.B. Kettlebell Swing, Liegestütz, Klimmzüge oder Kniebeugen auf der Powerplate, bis ich auf allen Vieren die Treppe zur Garderobe runterkrabble…
Früher habe ich mich in Fitnessstudios nicht an die riesigen Langhantelstangen getraut…
Liegestütz sind korrekt ausgeführt anfangs gar nicht ohne Hilfe ausführbar
Guckt mal, man sieht meine „Mini-Muckis“!
Ich trainiere nun schon seit Anfang August bei Work it Training und ich liebe es noch immer. Zudem habe ich noch nie so schnell Muskeln aufgebaut und fühle mich unglaublich fit und stark! Ich mag die Stunde dort, obwohl oder vielleicht gerade weil dort alles anders ist, als ich es bisher kannte. Ich bin immer mit Trainer im Raum alleine, es läuft keine Musik und mein Handy bleibt im Schrank. In dieser Zeit fokussiere ich mich einzig und allein auf mich, die Übungen, meine Muskeln und meine Atmung. In meinem Alltag gibt es keine andere Stunde, in der ich so konzentriert und fokussiert bin. Das tut mir unglaublich gut und hat mir gezeigt, dass ich während des Trainings keinerlei Berieselung in Form von Musik, Menschen oder Medien brauche. Ich sehe die Stunde dort als Chance, ganz bei mir zu sein und das habe ich vorher beim Sport (selbst im Yogaunterricht) so noch nie erfahren.
Mobilisation und Streching gehört dazu
Seit knapp anderthalb Wochen habe ich dort ein neues Kapitel aufgeschlagen, ihr habt es sicher schon bei Instagram gesehen. Unter Anleitung von Arlow habe ich mich an Ketogene Ernährung herangewagt und bin selbst nach knapp zehn Tagen noch motiviert dabei. Ich wollte mir einfach mal beweisen, dass ich das kann mit dem „Dranbleiben“ und „Durchziehen“. Südafrika Anfang März ist mein Ziel, bis dahin möchte ich mich wohl fühlen in meiner Haut. Schon jetzt sehe ich erste Ergebnisse, aber die positivste Eigenschaft ist, dass ich mich unglaublich fit, gesung, stark und gut fühle ohne Carbs, Alkohol und Zucker.
Und mein Stolz auf mich selbst wächst jeden Tag mehr…
Weil so viele von Euch nach einem Blogpost über meine Ketogene Zeit gefragt haben, gibt es diesen in den nächsten Tagen – spätestens nach meienr Ankunft in Kapstadt, der Flug ist ziemlich lang…
Ich verschenke an Euch eins von Arlows Büchern „Typgerecht trainieren“. Hinterlasst mir dafür einen Kommentar oder schickt mir eine Mail an anna@annawolfers.de
Alle Outfits: Elisabetta Franchi
Danke für die schöne Zusammenarbeit an:
Inken, für Deine so warme, lustig-lockere und familiäre Athmosphäre die Du dort schaffst.
Arlow, dass Du mich immer wieder motivierst, inspirierst und meine nervigen WhatsApp Nachrichten erträgst…
Ich freu mich auf Donnerstag!
♥
Photos: Leonie Hinrichs
Ihr kennt mich, normalerweise schaffe ich es nicht an hübsch aussehenden Produkten vorbeizulaufen. Oft ist es mir auch egal was drin ist, hauptsache die Hülle stimmt. Ich liebe tolles, auffälliges Packaging, da bin ich echt verloren – Normalerweise.
Im Laufe der Jahre habe ich dennoch gelernt, dass es gerade beim Thema Hautpflege viel mehr auf das Innere, als aufs Äußere ankommt. Selbst wenn große Namen dahinter stecken und die Tiegel so teuer wie ein paar Schuhe sind, heißt das noch lange nicht, dass der Inhalt auch wirklich gut ist – Und in meinem Falle „gut verträglich“.
Ich mag duftende Body- und Facecreams total gern, aber wirklich gut tun sie meiner Haut nicht, denn sie sind oft nicht reichhaltig genug oder passen nicht zur momentanen Jahreszeit. Zudem reizen die vielen Duftstoffe meine Haut leicht, gerade im Winter. Deswegen versuche ich immer öfter hauptsächlich auf natürliche Inhaltsstoffe zurückzugreifen, oder auf welche, die meine Haut mit dem versorgt was ihr gut tut, statt sie unnötig zu reizen.
Ich stehe sowieso ständig unter Strom und in wirklich stressigen Lebensphasen sieht man das meiner Haut auch an, denn sie fängt dann an zurückzustressen. Sie wird schuppig und trocken und manchmal, wenn es ganz schlimm ist, bekomme ich leichte Neurodermitis im Bereich der Augen. Zuletzt vor ein paar Tagen, als wir kurz vor dem Goldig Re-Opening standen. Viel zu wenig von Allem: Schlaf, frische Luft, Wasser und Entspannung! Deswegen ist es wichtig, dass ich meine Haut in solchen Zeiten nicht noch durch die falsche Creme zusätzlich stresse.
Ich habe euch in der Vergangenheit ja schon ein paar meiner täglichen Begleiter vorgestellt. Seit einem knappen Jahr hat sich auch DEMARÉS dazugesellt, ihr habt die Produkte sicher schon mal in meinen Stories auf Instagram entdeckt.
Schlichtes Packaging, aufregender Inhalt: DemarèsDEMARÉS wird auf Mallorca abgefüllt und verpackt. Das Besondere an den Produkten sind die natürlichen Wirkstoffe, die ohne Parabene, Emulgatoren und ohne Konservierungsstoffe auskommen. Zudem wurden sie nicht an Tieren getestet und sind dermatologisch mit „Exzellent“ ausgezeichnet. Also genau das, was man in wirklich toughen Phasen gebrauchen kann – einen zuverlässigen Begleiter der stressresistent ist.
Die Basis der Produkte wird in der Schweiz hergestellt und hat die gleiche Struktur wie die natürliche Haut. Weitere wertvolle, natürliche, mediterrane Wirkstoffe werden im Labor auf Mallorca hinzugegeben. Der „Wunderwirkstoff“ ist Mastikharz oder auch Mastix genannt und ist das Harz der immergrünen Mastixpistazie. Er ist hoch konzentriert im Serum und auch in der Creme Sensitive zu finden und hilft sogar bei Neurodermitis. Wahrscheinlich wird man in Zukunft noch sehr viel von Mastix hören, denn das Mastixharz wird für zahlreiche medizinische Anwendungen genutzt.
Für Mastix gibt es schon lange verschiedene Einsatzzwecke: Es wird z. B. als Firniss in der Farbenherstellung, als Gewürz, als Zusatz für Kaugummis oder als Mittel zur Wundheilung verwendet. Verschiedene pharmazeutische Wirkungen sind wissenschaftlich belegt, u. a. der entzündungshemmende Effekt oder die Wirksamkeit gegen das Bakterium Heliobacter pylori, das auch in Zusammenhang mit Akne steht.
Für die Mischung aus ätherischen Ölen und Harzsäuren konnte auch eine Poren reduzierende Wirkung nachgewiesen werden.
Momentan umfasst die Demarès Pflegeserie sieben Produkte vom Serum bis zur Body Cream
Aktuell gibt es die Produkte in ausgewählten Beauty Studios sowie hier online.
Ich verlose ein DEMARÈS Set, bestehend aus meinen Lieblingsprodukten Cream Sensitive, dem Serum, der Eye Cream und der Body Cream.
Eure
Anna♥
Happy very belated 2018!Das hier ist mein erster Beitrag im neuen Jahr und ich kann nicht glauben, mit was für einer Geschwindigkeit dieses Jahr auch schon wieder gestartet ist! Normalerweise schicke ich mich immer zum „Durchatmen“ am Anfang des Jahres in die Sonne, in 2018 fiel das flach. Der Umbau meines neuen Goldigshops kam dazwischen und in Kürze werdet ihr hier auch einen detaillierten Blogpost zu unserer legendären Eröffnung finden.
Heute gibt es eine kleine Premiere, denn ich habe mal wieder etwas aus der Rubrik „Mein erstes Mal“ für euch. Ich habe noch nie zuvor einen Interieurpost veröffentlicht. Wahrscheinlich wird in diese Richtung auch nicht so wirklich viel kommen, denn ich möchte mein zu Hause nicht gern online stellen. Es ist mir zu privat und irgendwie finde ich den Gedanken schräg, dass jeder da draußen weiß, wo ich schlafe oder wie das Zimmer meines Kindes aussieht…
Trotzdem finde ich „neutrale Räume“ wie z.B. mein Büro oder unseren Flur okay. Letzteres befindet sich gleich neben dem Eingangsbereich und führt zu unserem Gästezimmer / Sportzimmer / kleines Musikstudio, also dem „Allzweckraum“. Da wir sehr hohe Decken haben, fand ich den Flur zu „clean“ zum Rest der Wohnung.
Da wir viele grüne Pflanzen und Kakteen bei uns rumstehen haben, wollten wir irgendetwas „Grünes“ für die Fläche. Die schönste Dschungeltapete fanden wir nach kurzer Zeit online bei Rebell Walls. Diese hier heisst „Mischievous Monkeys“ und man kann super die kleinen Äffchen zwischen all den Blättern suchen (Beschäftigungstherapie für fünfjährige).
Darum habe ich mich beim Umbau meines Goldig Shops in Hamburg ebenfalls für eine Zusammenarbeit mit Rebell Walls entschieden, denn dort konnte ich in dem RAL-Ton meines Logos diese wunderhübsche Wolkentapete erstellen lassen.
So sieht sie bei Rebel Walls online aus…
…und so sieht unsere Goldig Cloudswall aus
Bei Rebel Walls wird im Gegensatz zu vielen anderen Firmen „on demand“ gedruckt, d.h. jede Tapete wird indivuduell gedruckt und auf die jeweiligen Wandmaße angepasst. DAS hätten wir vorher unserem Maler vielleicht noch eindringlicher vermitteln müssen, denn er hat ordentlich gefreestylt und nach der halb tapezierten Wand verstanden, dass die extra nummerierten Rollen wohl doch einen Sinn haben müssen… Naja, am Ende war ist das ergebnis ja das, was zählt. Dazu gilt es noch zu sagen, dass auch der Kundenservice eine glatte Eins ist…
Ein weiteres, nicht gerade unwichtiges Detail: Für jede Tapete, die bei Rebel Walls produziert wird, spendet das Unternehmen einen Teil an Habitat for Humanity, um Menschen dabei zu helfen Ihr eigenes Zuhause zu bauen.
Vorher – Nacher
Wie gefällt Euch unser neuer Flur und vor allem mein neues goldig Lädchen?
♥
Fotos: Leonie Hinrichs
In freundlicher Zusammenarbeit mit Rebel Walls
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Wenn man mich fragen würde wie für mich ein perfekter Wochenendtrip auszusehen hat, dann würde ich auf jeden Fall Folgendes sagen: Meine kleine Familie im Gepäck, gute Freunde, tolles Essen, frische Luft und am Besten noch eine ordentliche Portion Entspannung obendrauf!
Dies alles gibt es es nur eineinhalb Autostunden von Hamburg entfernt in Kappeln an der Schlei. Okay ich gebe es zu, es hört sich jetzt nicht wie „Nabel of se Wörld“ an, aber genau deswegen ist es so niedlich dort.
Das kleine Hafenstädchen ist bekannt durch den weltweit einzigartigen Heringszaun aus dem 15. Jahrhundert, auf den man von unserer Unterkunft, der „Schleibrücke“ aus blicken kann. Zudem sieht man die Klappbrücke, die sich mehrmals am Tag für die Segelboote öffnet und schließt. Spektakulär, nicht nur für die kleine #Hasennase.
Der Heringszaun von KappelnAls wir Freitagnachmittag an unserem Wochenendziel, der „Schleibrücke“ ankommen, scheint die Sonne. Die „Kapitänsbrücke“, so heisst unsere Wohnung, ist eine von elf Ferienwohnungen die direkt am Ufer der Schlei neben der Klappbrücke erbaut wurden.
Der Architekt dieses wirklich schönen Gebäudes ist niemand geringerer als Gregor Sunder-Plassman, der auch das Museum of Innocence in Istanbul entworfen hat. Er stammt ursprünlich aus Kappeln und daher kommt dieses winzige Fleckchen Erde zu diesem hübschen Bauwerk.
Die SchleibrückeDie „Kapitänsbrücke“ ist mit ihren 153 m² die größte der elf Ferienwohnungen und bietet locker Platz für 4 + 2 Personen. Auf zwei Etagen lässt sie wirklich keinen Wunsch offen. Auf der unteren befindet sich ein großer Wohn-Essbereich mit Kamin und Balkon, von dem aus man einen atemberaubendem Blick auf den Ostseefjord Schlei und Kappeln hat. Im Obergeschoß der Wohnung liegen die zwei Schlafzimmer (das größere hat außerdem noch einen Zauberschrank, in dem sich ebenfalls zwei weitere Betten verstecken) und zudem noch eine Sauna mit Schleiblick und eine große Badewanne mit Whirlpool, in die locker eine Kleinfamilie passt . Wir haben es getestet! Urlaubsart wurde außerdem vor Kurzem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zertifiziert.
Am gegenüberliegenden Ufer sieht man einen großen Schaufelraddampfer, mit dem man über die Schlei schippern kann. nur leider finden sich in den kommenden Tagen zu wenige Fahrgäste, so dass das Schiff nicht ablegt. Zu gern hätten wir warme Waffeln an Bord gegessen. Statt dessen erkunden wir die Promenade von Kappeln und trinken am Steg ein Glas Rosé im Sonnenuntergang – Geht ziemlich gut hier…


Am Samstagmorgen machen wir uns auf zur Töpferei Stock um das Wahrzeichen von Kappeln zu töpfern – Heringe. Die kleine Hasennase findet es dort in den verschachtelten Räumen wahnsinnig aufregend. Überall stehen kleine getöpferte Vasen, Becher, Teller und Figuren rum, die darauf zu warten gebrannt oder glasiert zu werden. In alte, gußeiserne Formen wird er Ton per Hand gedrückt und anschließend vorsichtig herausgezogen. Leider können wir die fertigen Heringe nicht gleich mitnehmen, denn sie müssen noch gebrannt werden.

Weiter geht´s zu unserer nächsten Station an diesem Tag, der Brauerei Taarstedt. Hier braut Hannes Frank seit diesem Jahr nach dem deutschen Reinheitsgebot sein eigenes Bier, das „Angeliter“ (Der Liter aus Angeln). Mit seinen 21 Jahren ist er einer der jüngsten Brauereibesitzer in Deutschland. Er zeigt uns, wo in seiner kleinen Brauerei das Bier hergestellt wird – theoretisch, denn praktisch braut Hannes nur ein paar Mal im Jahr. Er ist ein ein Mann Betrieb und von der Gährung bis zum Verschluss und Ettikettieren der Bierflaschen macht er alles alleine. Es gibt nur 1 Liter Flaschen und da die Jungs nicht anders können, wandert ein weiteres Souvenier in unseren Kofferraum. Dieses Mal in Form von zwölf Litern Bier aus Angeln…


Die kleine Hasennase hat keine Lust mehr auf Sightseeing und so verbringen wir den restlichen Nachmittag in unserer Hood und laufen den kleinen Fischmarkt an der Promenade lang. Am Abend legen wir einen Spa-Abend ein und testen im Whirlpool, wie lang man das Geblubber anlassen kann, ohne dass man eine Person vor lauter Schaum im Whirlpool verliert – Emils Lieblingsspiel. Abends kochen wir alle zusammen, denn der Kühlschrank ist voll bis obenhin. Auch das ist ein Service der „Schleibrücke“. Man kann sich vorab seine gewünschten Lebensmittel besorgen lassen.
-♥-Sonntagmorgen weckt uns die Sonne und kurze Zeit später machen wir uns auf zur Schokoladenküche um der kleinen #Hasennase den Himmel auf Erden zu präsentieren: Schokolade, wohin man blickt! Weisse, helle, dunkle, nussige, flüssige… Noch eh wir uns so richtig vorn im Laden umschauen können, geht es auch schon an die Arbeit. Wir gießen Schokoladenfische – Heringe sind auch heute wieder mit von der Partie. Es riecht so verführerisch nach warmer Schokolade, ich kann Emils leuchtende Augen verstehen. Jeder darf natürlich mal hier und dort probieren und während die gegossenen Fische trocknen, schlagen wir ordentlich im Shop der Schokoladenküche zu.

Die Qual der Wahl…
Die knapp zwei Stunden vergehen wie im Flug und auf dem Weg zum Strand, wo unser nächstes Ziel das Restaurant „Sonne und Meer“ liegt, machen wir einen kurzen Stop am höchsten Punkt von Kappeln auf dem die alte Windmühle steht. Eine Dampfmaschine (Lokomobil) in der Sägerei, die mit Abfällen aus der Sägerei betrieben wurde, versorgte die Mühle in der windarmen Zeit mit Energie. Bis 1964 wurde in der Mühle gemahlen. Heute kann man sie für 1,50€ besichtigen, wirklich sehr süß und rührend. Die Hasenase fand es dort sehr spannend, kann man also sehr gut mal als Ziel für einen kleinen Ausflug nutzen.
Es ist wahnsinnig stürmisch am Strand, was viele Kitesurfer aufs Wasser treibt. Die letzte Nacht hat einige Segel der Schiffe gekostet und auch jetzt merkt man, wie viel es geregnet haben muss. Nach einem kurzen Gang durch den kleinen Hafen gehen wir ins Restaurant und sehen dem stürmischen Treiben von Drinnen zu, denn von dort hat man einen wunderschönen Blick aufs Meer. Vor der Tür ist ein großer Spielplatz, im Sommer sicher ein Traum für die Kids. Da unser Kind sowieso nicht versteht, warum man einen Spielplatzbesuch vom Wetter abhängig machen sollte, springt er unbeeindruckt durch die großen Pfützen, bis unser Essen kommt.
Die Küche hier ist wahnsinnig gut. Viel frischer Fisch, tolle Weine und einen wahnsinnig gut gelaunten und lustigen Gastgeber Joachim Meyer – Ein echtes Nordlicht. Zum Abschied gibt es Kuchen und Torte für jeden Geschmack und einen Schnaps aufs Haus, Puh! Ich kann an nichts Anderes mehr denken, als schnellstmöglich in einen der dicken, kuscheligen Sessel sinken, die in unserer Wohnung auf uns warten.
Emil besteht darauf, mit jedem von uns mal den Whirlpool getestet zu haben, also lassen wir auch diesen Abend mit gemeinsamem Kochen, Malen vorm Kamin und einer guten Flasche Wein ausklingen zu lassen.
Am nächsten Tag ist Abfahrt angesagt. Die Sonne scheint und man sieht ihr richtig „Die Ruhe nach dem Sturm“ an. Es hat durchgeregnet und das Wasser ist ordentlich angestiegen. Wir packen unsere Sachen und verlassen schweren Herzens dieses wunderschöne, gemütliche Örtchen.
Auf dem Rückweg fahren wir noch in Arnis vorbei. Ein wahnsinnig hübsches, winziges Städtchen, das leider an diesem Tag zur Hälfte unter Wasser steht. Arnis (dänisch: Arnæs) ist mit rund 300 Einwohnern die nach der Einwohnerzahl und mit 0,45 km² auch die nach der Fläche kleinste Stadt Deutschlands und auf jeden Fall einen Besuch wert.Arnis hat einen Segelhafen im natürlichen Schutz des Noores, eine Werft, mehrere Hallen als Winterlagerplätze für Segelboote sowie eine Seilfähre über die Schlei. Die Stadt besitzt einen Fußweg entlang des Schleiufers, auf dem sich die Halbinsel in weniger als einer halben Stunde umrunden lässt – normalerweise. Heute eben nicht und wir müssen auf unserer „Umrundung“ imemr wieder umkehren und einen anderen Weg probieren. Man fühlt sich hier ein wenig wie auf Saltkrokan, so als wär die Zeit stehen geblieben.
Kappeln, wir kommen auf jeden Fall wieder, denn das Gute liegt oft so nah. Der Norden ist für mich Mädchen aus dem Rheinland noch immer weitestgehend unerforscht und ich bin immer wieder fasziniert und erstaunt über die Schönheit unseres Landes…
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