Danke für die tollen Kommentare und Mails zu meinem Closet Diary auf Journelles. Da ich dort nur in der Kurzform über mein jeweiliges Outfit berichtet habe, dachte ich mir, dass ich doch zu jedem Tag auch noch die kleine Geschichte der Klamotte erzählen könnte, oder?
Der Donnerstag ist wirklich eins meiner Lieblingsoutfits. Die Levi´s Jeans hat eine lustige Historie. Ich habe 2011 im wunderschönen Cornwall eine „Rosamunde Pilcher“ Schmonzette gedreht. Da die Drehtage über vier Wochen verteilt waren, blieb ich einfach die ganze Zeit über dort. Zwischendurch hatte ich immer wieder freie Tage, an denen ich das kleine Dorf Newquay rauf und runtergeschlendert bin. Okay, es gibt wahrlich schönere Orte dort, aber ich stehe so unglaublich auf ausländische Drugstores und Supermärkte – viel mehr gibt es an Shoppingmöglichkeiten übrigens auch nicht… Doch, es gab noch einen Humana Store, in dem ich für drei Pfund diese alte Levi´s 501 erwarb. Damals wollte ich sie mir zu Shorts abschneiden, doch faul wie ich bin, kam es nie dazu. Heute bin ich heilfroh darüber, denn ich liebe sie. Umgekrempelt, kombiniert mit meinen liebsten silbernen Prada Pumps und dem Schnürbody. Auch gern einfach mal mit einem weissen T-Shirt und Sneakers…
Obendrauf seht ihr mein weiteres Lieblingsstück, den Kimono von Love Stories Intimates. Ich Glückskind kann deren Kollektionen immer schon vorab sehen, weil sie im gleichen Showroom ausgestellt sind, wie das Label Rut & Circle, welches ich in meinen Goldig-Läden führe. Leider platzen die kleinen Shops ohnehin schonaus allen Nähten, deswegen kann ich Love Stories nicht bei Goldig führen, die schönen Stücke würden untergehen. Dafür schnapp ich mir nach der Orderrunde beim Kollektionsverkauf immer meine Highlights. Eigentlich ist der Kimono ein Morgenmantel, aber ich finde ihn viel zu schade, um ihn nur drinnen zu tragen (der Kimono ist ab Herbst 2016 erhältlich).
Die Prada Tasche ist ebenfalls eins meiner Lieblinge (SS15 Kollektion). Ich mag den 70er Stil und die groben, weißen Nähte an den Seiten. Ausserdem kann man den Umhängegurt gegen einen kürzeren tauschen, also auch noch praktisch das schicke Teil.
So sieht das also aus, wenn man versprochen hat, den Sommer aus dem Urlaub mitzubringen… Pustekuchen! Statt dessen krame ich heute meine Strumpfhose wieder aus den Tiefen meines Kleiderschranks, na toll! Dabei wollte ich doch überall mit meinen braun gebrannten Beinen angeben! Da ich seit dem Urlaub statt dessen nen dicken Schnupfen mitgebracht habe, hab will ich nicht noch mehr riskieren und ziehe heute lieber die warme Variante vor. Das Kurzarmkleid hat eine hübsche Stickerei im Ethnostil und besonders schön finde ich daran den Stehkragen. Da kann man getrost noch eine Jacke überwerfen, ohne das Kleid damit allzu sehr zu verdecken.
Da der Look eher für den Tag gedacht ist, habe ich meine bequemsten Schnürboots dazu kombiniert. Ich bin oft den ganzen Tag unterwegs, ohne mal wirklich lange zu sitzen und brauche deswegen Schuhe, in denen ich mich wohl fühle und auch mal ne Strecke zu Fuß zurücklegen kann, ohne dass mir die Füße nach kurzer Zeit weh tun. Klar, wenn das Wetter besser wäre, könnte man jetzt prima Sandalen mit kleinen Pompoms dran darauf tragen, so wie man sie jetzt überall sieht und unbedingt haben möchte (ich jedenfalls). Naja, dann ja vielleicht morgen… Oder übermorgen…
Die Cognagfarbene Jacke aus butterweichem Suede ist mein neuer Lieblingsbegleiter. Man kann sie unglaublich gut zu vielen Looks kombinieren, da sie nicht aufdringlich wirkt, sondern sich wunderbar anpasst. Die Sonnenbrille kann man ja trotzdem immer im Gepäck haben, falls sich die Sonne doch noch blicken lassen sollte. Viel mehr passt auch nicht in meine kleine Mini Heritage Bag von Aigner, aber ein Lipgloss, das Handy und eine Karte gehen noch mit rein – und mehr braucht man doch eigentlich garnicht, der Rest in meiner Tasche sind nur weitere acht Lippenstifte, die sich farblich nur minimal bis garnicht voneinander unterscheiden, diverse zerbröselte Konderkekse, gefühlt dreißig Euro in ein- und zwei Centmünzen, leere Briefumschläge, Visitenkarten und und und…
Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie andere Blogger es machen, dass bei ihnen auf Instargram immer nur schöne Dinge aus der Tasche purzeln… ?
Hach, wie warm mir ums Herz wird, wenn ich die Bilder aus Mailand durchgehe – Mehr Mailand gibt´s in den nächsten Tagen samt Video! Sonnige 24 Grad in „Bella Italia“ und ne ordentliche Portion Gute Laune im Gepäck. Mit dabei, meine neue Lieblingsjeans. Lange schlug mein Herz schon für die „Pedal Pusher“ von Closed, denn ich liebe einfach die 80er. Angefangen bei Depeche Mode, über pinken matten Lippenstift, bis hin zur High-Waist-Jeans wie dieser hier.
Kombiniert habe ich sie mit meinen neuen Lieblingsslippern, die ich mir im Designer-Outlet Ingolstadt geschnappt habe. Dazu trage ich eine schulterfreie, hellblaue Carmenbluse. Da es Abends dann doch noch etwas frisch wird, habe ich meinen dunkelblauen Mantel noch übergeworfen. Fertig ist der entspannte, italienisch angehauchte Citylook.
Ich hab mich echt kaum verändert seit damals, findet ihr nicht? Ich trage immer noch gern rosa, Karos, auch mal nen Pony und wenn ich beleidigt bin so wie da oben in Pink, dann gucke ich heute noch so! Aber schaut euch mal die wunderhübsche Blumenbluse meiner Mama an! Hach, wenn sie die doch noch hätte…!
Ich durfte als Teil der #UNIQUEASWEARE Kampagne von Pandora Schmuck aussuchen, der zu mir und meiner Mama passt. Wie neulich bereits erwähnt, ist meine Mutter nicht so der Mensch, der viel Schnickschnack trägt oder braucht. Deswegen habe ich für sie zwei zarte, nicht so auffällige, aber trotzdem sehr besondere Ringe ausgesucht. Der eine trägt eine hübsche Schleife, genau wie meiner – dies soll die „Verbindung“ zwischen uns symbolisieren. Der andere Ring wirkt auf den ersten Blick schlicht, weist aber bei genauem hingucken „unendliche Herzen“ auf. Passend dazu habe ich für uns beide noch den wunderhübschen Armreif gewählt. Ich selbst habe mich unsterblich in den breiten Scheifenring „zarte Gefühle“ verliebt. Ist der nicht wunderschön? Er funkelt so schön und sieht zudem wie ein kleines Geschenk am Finger aus.
Hach, ich mag ja Liebesbekenntnisse in Form von Schmuckstücken, ihr auch? Vielleicht ist einer dieser Ringe (1, 2 oder 3) oder der Armreif ja auch eine schöne Geschenkidee für eure Mama, eure liebste Freundin (als Freundschaftsring) oder die Herzdame?
Wahrscheinlich sagen das alle Kinder über ihre Mütter, aber – Meine Mutter ist wirklich einzigartig! Meine Mama war schon immer unglaublich taff, mutig und hat sich niemals verstellt. Als ich in der Pubertät war, fand ich das oft soooooo peinlich! Meiner Mutter war einfach nichts peinlich und sie hat auch nie drum herum geredet – nie! Heute bewundere ich sie dafür. Vor allem aber für ihren unfassbaren Willen und Mut! Sie ist eine Kämpferin – eine Löwin! Deswegen heißt sie auch „Leokadia“, da bin ich mir sicher! „Leokadia“ bedeutet übersetzt „Löwenherz“ und genau das beschreibt meine Mama auf den Punkt!
Wenn ich mich heute mit ihr vergleiche, dann finde ich mich schon sehr in ihr wieder. Diese große Bereitschaft zu kämpfen, für das wofür man brennt, das hab von ihr. Ich bin ihr dankbar, daß sie mir oft ein Vorbild war, auch wenn ich das viele Jahre gar nicht so erkannt habe. Sie war immer unabhängig, frei und selbstständig. Eigentlich Sozialpädagogin, irgendwann auch Veranstalterin und mit über vierzig hat sie sich dann noch den großen Traum der eigenen Galerie erfüllt. Auch heute ist sie noch wahnsinnig viel unterwegs, neugierig und aufgeschlossen. Alle meine Freunde hatten immer einen sehr engen Draht zu ihr, schätzten ihre Meinung und baten sie oft um Rat.
Ich bin meiner Mama (und meinem Papa natürlich auch) irre dankbar, daß von mir nie verlangt wurde, schnell etwas „Vernünftiges zu lernen“ oder mich frühzeitig für den EINEN Weg zu entscheiden, sondern daß ich mich ausprobieren durfte, um mich zu finden. Das hat vielleicht länger gedauert, als bei den Freunden, die schon immer Anwalt, Krankenschwester oder Architekt werden wollten, aber ich bin heute so zufrieden und glücklich für das, was ich erlernt, erreicht und machen durfte und darf. Dazu gehörten natürlich auch steinige Abschnitte, aber niemals dachte ich ans „Hinschmeißen“ oder „Aufgeben“. Ich habe eine Postkarte von meiner Mama, die ich seit ganz vielen Jahren aufbewahre. Sie kam bei mir an in einer Zeit, als es mir ziemlich schlecht ging und es standen keine langen Phrasen oder Weisheiten drin, sondern nur: „Alles wird gut, Mama“. Und mehr braucht es doch auch oft gar nicht, oder?
Wenn mich heute Jemand fragt, was ich von zu Hause mitbekommen habe in meiner Erziehung, dann antworte ich immer „Liebe, Vertrauen und Weitsicht“. Sich immer mal wieder umschauen, ob der Ort, an dem ich gerade bin, der richtige ist, oder ob ich doch nochmal weiterreisen möchte, sei es privat oder beruflich. Mutig sein, denn Mut wird belohnt!
Seitdem ich selbst Mama bin, bin ich auch mutiger denn je. So mutig wie meine Mama war ich nie, wenn es hart auf hart kam, hab ich mich auch gern mal hinter ihr versteckt. Heute käme das für mich nicht mehr in Frage, denn ich selbst bin ja jetzt eine Löwenmama. Mein kleiner Junge ist für seine dreieinhalb Jahre schon ganz schön oft mutig, aber nicht immer. Ich finde es toll, daß er sich nicht in jeder Situation laut brüllend aufbäumt, sondern auch mal erst am Rand steht, die Situation versucht einzuschätzen und nach und nach Mut sammelt um sich ins Leben zu schmeissen. Ich hoffe sehr, daß ich ihn auch voller Vertrauen und Liebe auf einen guten Weg bringen werde. Und vielleicht bekomme ich dann auch mal was so etwas Wunderschönes wie das hier zum Muttertag geschenkt…
Ja, ich geb es zu: Ich würde am liebsten alle Pandora Ringe selbst behalten, doch wie bereits erwähnt, sind die beiden anderen Ringe für meine Mama. Aber wie ihr mich kennt, hab ich natürlich auch Etwas für euch abgestaubt.
Ich bin jedes Mal aufs Neue so gerührt und geflasht, von all euren wunderschönen Mails die ihr mir regelmäßig schreibt und dafür möchte ich mich heute mit den beiden Ringen, die ich auch für meine Mutter ausgesucht habe, bedanken.
Schreibt mir einen Kommentar (entweder hier oder bei Instagram), wer euren Ring bekommen soll und warum.
Eigentlich finde ich den Muttertag genauso plump wie den Valentinstag. Der eine Tag, an dem man seiner Mama sagt, wie toll sie doch ist. Wie sie damals dann auch übertrieben überrascht tat, wenn man mit der überteuerten Rose und der billigen Schokolade in kitschigster Ausführung stolz vor ihr stand…
Ich muss sagen, dass bei uns zu Hause der Muttertag aufgrund dessen irgendwann abgeschafft wurde. Meine Mutter hielt es irgendwie für albern – sie war sowieso nie der Typ, der sich über Parfum oder ähnlichen Muttertagskram freute – das war ihr zu platt und unpersönlich und als ich in der Pubertät zu cool war, um herzchenverzierte Geschenke selbst zu basteln, wurde der Muttertag einfach von ihr abgeschafft.
Und jetzt? Bin ich selbst Mama und wer mich kennt, weiß, dass ich Geschenke lieeebe – selbst zum Muttertag würde ich nicht „Nein“ sagen! Aber nicht die Geschenke, die es überall zu kaufen gibt, da muss schon eine Idee oder ein Sinn hinter sein – also komm mir nicht mit nem Parfümeriegutschein ;-).
Da viele meiner Freundinnen mittlerweile auch Mamas sind und ich hier und dort immer wieder nach kleinen Geschenkideen für sie gefragt werde, habe ich mich mal nach schönen, kleinen Aufmerksamkeiten umgeschaut und bin bei ETSY fündig geworden. Als ich auf der Seite stöbere und ihre Philosophie lese, weiß ich direkt: Hier bin ich richtig!
Etsy ist ein Marktplatz, auf dem Menschen aus der ganzen Welt sowohl online als auch offline zusammenkommen, um einzigartige Produkte herzustellen, zu verkaufen und zu kaufen.
Das Herzstück von Etsy ist eine globale Community: die kreativen Unternehmer, die Etsy nutzen, um zu verkaufen, was sie selber herstellen, die Käufer, die hier nach Dingen suchen, die es nirgendwo anders gibt.
Wie genau das abläuft, kann man sich hier wirklich schön anschauen:
Ich hab mal für Euch und natürlich auch für mich ein wenig gestöbert und mir Sachen rausgesucht, über die ich mich zum Muttertag oder auch einfach an den 364 anderen Tagen, an denen genauso Muttertag ist, freuen würde. Damit das Ganze nicht total ausartet, hab ich nur deutsche Verkäufer und Shops durchsucht, denn andernfalls säße ich wohl jetzt noch dran und könnte mich weiterhin kaum entscheiden.
Da ist zum einen dieser wunderschöne, handgemachte, vergoldete Herzring von „Lebenslustiger„.
Nicht zu verspielt, aber dennoch sehr süß wie ich finde. Ich trage kaum Schmuck und habe deswegen nach einem Stück gesucht, daß man jeden Tag tragen kann, ohne dass es stört. Eine kleine, feine Liebesbotschaft eben…
Als zweites hat sich „Supermom“ was eher ähm praktisches ausgeguckt – ich hasse das Wort in Verbindung mit Klamotten! Das klingt so nach Trekkingsandale inklusive Socken! Allerding ist es aber mindestens genauso affig mit der Designerhandtasche auf dem Spielplatz abzuhängen! Obendrein wird es kompliziert, wenn man auf dem Heimweg das Kind samt Laufrad schleppt, weil es nur noch „Mama Arm“ brüllt und sich weigert zu fahren, geschweige denn zu laufen. Wie kriegt man dann das 30-teilige mühsam zusammengewürfelte Sandspielzeug in der Designerbag nach Hause?! Da stehste nämlich dann ultra gestylt und total blöd da! Ich bin überhaupt kein Rucksack-Mädchen, komme mir mit Mitte dreissig damit immernoch wie ein Schulkind vor, aber die Turnbeutelversion geht klar. Erst recht, wenn es so ein schönes Modell wie dieses hier von Eulenschnitt ist:
Ich mag das Wort „Liebe“ so gern, deswegen kan nich mich bei solchen Dingen nur schwer zurückhalten. Und da ich euch auch ein wenig Liebe schenken möchte, geb ich den hübschen Beutel hier weiter an Euch!
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