(Ich finde als Erstes könnte man ruhig mal meine frisch erworbenen Photoshop Kenntnisse loben…)
Es gibt doch so Beautyprodukte, die kauft man nur, weil sie hübsch aussehen, weil sie gerade in jedem Magazin oder Blog zu sehen sind, oder weil RIRI sie gerade benutzt – aber ganz ehrlich: Blauer Lippenstift sieht leider an jeder nicht-Rihanna bekloppt aus!
Ausserdem hab ich das Kapitel „blauer Lippenstift“ schon Ende der 90er zur Loveparade abgehakt – sah bereits damals bescheuert aus!
Neben dem blauen Lippenstift gibt es in meinem Badezimmer noch ettliche dieser „Muss-ich-haben-war-am-Ende-aber-doch-nix“ Beautyprodukte. Und es gibt die „Anderen“.
Bisher hab ich mich ja etwas schwer getan mit Mänteln in Signalfarben wie rot, grün oder noch schlimmer: gelb!
Erinnert man sich bei Gelb nich gleich an die Menschen, die trotz Helm und Reflektoren, (was ohnehin schon bescheuert genug aussieht) auch noch mit gelber Warnweste Fahrrad fahren?! Ich fahr dann lieber garkein Fahrrad, bin sowieso die größte Fahradfahrmemme überhaupt und hab immer eine Ausrede, warum gerade HEUTE mein Fahrrad stehen bleibt:
Als ich heute morgen aufwache, habe ich das Gefühl, die Welt liegt unter einem dicken, grauen Schleier. Diese Schwere und Beklemmung, man kann kaum atmen…
Ich bin so unendlich traurig und fassungslos – Und ich habe Angst.
Angst vor dem Jetzt, dem Morgen – Angst vor der Zukunft. Gerade in diesem Moment bin ich froh, daß mein Junge noch zu klein ist um Fragen zu stellen. Aber eines Tages wird er und was sag ich ihm dann? Ich weiss einfach keine Antwort darauf, warum Tag für Tag Menschen losgehen, um Unschuldige zu töten – warum Menschen, die um ihr Leben kämpfen und mit letzter Kraft hier ankommen, mit so viel Hass empfangen werden…ich weiss einfach keine Antwort!
Vor zwei Tagen sagte eine Freundin zu mir „ich habe mich gegen ein Kind entschieden, weil ich nicht möchte, daß es in so einer Welt groß wird…!“ Ich will niemals meinen kleinen Buben missen, aber heute lässt mich dieser Satz nicht mehr los und ich kann sie verstehen. Wie werde ich mein Kind in dieser Welt beschützen können? Wie wird es sein, wenn er zwanzig oder dreissig Jahre alt ist? Werden wir bis dahin auch Anschläge in Berlin, Hamburg oder München miterlebt oder sogar nicht überlebt haben?
Wenn in Hamburg gestern abend so ein Anschlag verübt worden wäre, all diese Geiseln in einer Konzertlokation hier ums Leben gekommen wären, dann wär ich heute vielleicht alleinerziehende Mama. Mir wird kalt bei dem Gedanken…
Meine Anteilnahme und Mitgefühl gilt allen Betroffenen.
Hier noch ein ziemlich guter Artikel aus der ZEIT (hier klicken)
Es ist Freitag, regnerisch und nebelig – kurz gesagt: Ein ganz normaler Tag im November. Doch auch mit fast 37 Jahren gebe ich die Hoffnung nicht auf, irgendwann mal einen sonnigen Geburtstag zu erleben! Entweder muss ich doch noch auswandern, oder soviel rosa Prosecco trinken, dass es mir nichts ausmacht im viel zu kurzen Kleid durch den Regen zu hüpfen.
Letzteres probiere ich morgenabend dann mal wieder aus, denn es wird ordentlich in meinen Geburtstag reingefeiert. Ich liebe meinen Geburtstag! Ich weiß, es klingt irre bescheuert und selbstverliebt obendrauf, aber es ist die Wahrheit! Für die, die Geburtstag haben und sich feiern lassen blöd finden, hier mal meine Erklärung:
An diesem einen Tag im Jahr (und mag er noch so verregnet sein) kommen alle meine Lieblingsmenschen zusammen, nur um mich zu sehen, zu drücken, zu küssen und gut gelaunt mit mir den Tag oder die Nacht zu verbringen. Alle meine liebsten Mädchen aus meiner alten Heimat Köln kommen morgen her, sie haben sich entweder frei genommen oder auch die Oma fürs Baby rangeholt, nur meinetwegen! Ist das nicht irre? Seit Tagen bekomme ich Mails und WhatsApp Nachrichten mit „Ich freu mich so auf Dich“… Wer kann sich diesem Ansturm an Zuneigung und Liebe denn bitte verweigern und Geburtstag haben doof finden?
Ich geb´s zu, es klingt schon etwas kitschig, aber versteht ihr den Hintergrund? Und ey, Geschenke kriegen und Kuchen essen sind an der ganzen Angelegenheit auch keine schlechten Begleiterscheinungen…
Früher habe ich mir zudem schon immer wochenlang überlegt, was ich wohl anziehen könnte. Dieses Jahr hab ich überhaupt keinen bassen Schimmer. Leonie und ich haben neulich zwei partytaugliche Kleider geshootet, vielleicht läuft es morgen darauf hinaus. Das „kleine Schwarze“ geht ja eigentlich immer, oder was denkt ihr?
Fragt sich nur, wer mich dann Huckepack nach Hause trägt, bei den Killer-High-Heels!
Ich steh ja grundsätzlich nicht auf so n Arm voll „Wolle Petry Freundschaftsbändchen“ und mit KlimBim und Bling-Bling hab ich es auch nicht so wirklich. Als ich aber neulich mit Leonie von La-Leonella zusammen shootete und sie einen ganzen Packen dieser klimpernden und doch schlichten Armreifen dabei hatte, wurde ich neugierig. Leonie betreut seit Neuestem das Schmucklabel Urban Leaves, die perfekte Kombination! Sie verkörpert für mich das hübsche, lässige Hippie Mädchen, mit der Sonne im Rücken und dem Lachen im Gesicht. Zudem trägt Leonie wirklich immer wenn man sie sieht, viele bunte Armbänder und Reifen an beiden Handgelenken…ich würd ja irre werden bei dem ewigen Geklimper, aber bei ihr finde ich es wunderhübsch.
Die Reifen kommen in einer hübschen Box, jeweils in mattem Silber oder Gold. Ich selbst habe mir die Anfangsbuchstaben meiner kleinen Lieblingsfamilie ausgesucht, aber es gibt wirklich unzählige Symbols, Letters, Perlen und Sternzeichen, also für Jeden etwas passendes. Sehr schön auch als Geschenk für die beste Freundin oder die Liebste
Nett wie ich bin, hab ich Leonie gleich mal zwei hübsche Armreifen für Euch abgeluchst. Schreibt mir bis zum 10.11.2015 eine Mail an: anna@annawolfers.de
„Never say never!“ …dachte ich, als ich vor ein paar Monaten im Laden stand und mir eine Flared Jeans kaufte…
Ehrlich jetzt?! Ne Schlaghose? Sahen die Leute in den 70ern nicht schon irgendwie komisch proportioniert darin aus (zumindest diejenigen, die wie ich unter 1,75m klein sind) und sahen wir, als der Trend vor ein paar Jahren wieder aufkam, nicht genauso schräg darin aus, wenn wir heute die Fotos aus der Zeit anschauen? Wieso denn jetzt schon wieder?! Und wieso mach ich das schon wieder mit? Okay, dieses Mal sieht der Trend ja auch „voll anders“ aus und so…ja echt jetzt!
Jetzt, wo es langsam wirklich zu kalt wird, um den ganzen Tag draussen rumzuschlendern, koche ich wieder regelmäßig. Eigentlich fast jeden Abend, vorrausgesetzt wir sind zu Hause. Ich mag es sehr, wenn die Bude voll ist mit Freunden und man gemeinsam in der Küche sitzt, steht, kocht, redet und guten Wein trinkt. Genauso gerne koche ich aber allein, wenn die Jungs nochmal eben ne Laternenrunde um die Häuser drehen (ich hör meine kleine #hasennase immer schon aus der Ferne, wie er ganz laut „Sonneee, Moond und Dearneee“ singt…
Wer hier auf meinem Blog schon etwas länger unterwegs ist, weiss, dass ich auf Kochboxen stehe. Mir fehlt oft einfach die Zeit um ausgiebig einkaufen zu gehen, stundenlange Rezepte zu wälzen und dann auch noch lange in der Küche zu stehen. Trotzdem möchte ich das Kochen nicht missen. Nachdem ich jetzt einige Zeit mit der „Low-Carb-Kochtüte“ von Ackerliebe rumprobiert habe, bin ich seit ein paar Tagen mal mit Marley Spoon in der Küche unterwegs. Heute gibt es (aufgrund der hohen Nachfrage) eins der Gerichte, die wir bei der VazooKitchenParty zubereitet haben.
Marokkanische Hühnchen-Tajine mit Süßkartoffeln und Kichererbsen
Zutaten für 2 Personen:
1 Dose Kichererbsen
1 unbehandelte Zitrone
10g frische Petersilie
1 Zwiebel
4 Hühnchenschenkel
2g Harissa Pulver
400ml passierte Tomaten
50g gelbe Currypaste
Kichererbsen in einem Sieb kalt abspülen, abtropfen lassen. Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zitrone heiss abwaschen, Schale abreiben und Saft auspressen. Petersilie waschen, grob hacken. Zwiebel schälen, in feine Streifen schneiden.
Ofen auf 230° Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Fleisch trocken tupfen. Mit einer Prise Salz, etwas Zitronenschale und -saft sowie dem Harissa Pulver einreiben.
Passierte Tomaten mit der Hälfte der Currypaste gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer´s weniger scharf mag, nur 1/4 der Currypste verwenden.
Zwiebeln, Süßkartoffel und Kichererbsen mit der Tomatensauce in eine Auflaufform geben und alles gut miteinander vermengen.
Das Huhn auf das Gemüse in der Auflaufform geben, sodass es etwas in der Sauce liegt. Die Form mit Alufolie abdecken und ca. 3oMin. im Ofen garen (allerdings war bei uns das Huhn noch komplett roh,wir haben auf 40Min. erhöht).
Nach 30Min. (40Min.) den Ofen auf Grill umstellen, Alufolie entfernen und das Huhn ca. 10-15Min. goldbraun rösten. Sobald das Huhn gar ist, Auflauf aus dem Ofen nehmen und Petersilie darüber streuen.
Klingt irgendwie bescheuert, aber als ich Leonie zum ersten Mal begegnete, war ich schockverknallt! Dieses unfassbar schöne Mädchen konnte auch noch irre lustig sein und so wahnsinnig dreckige Witze machen, dass selbst ich fast rote Ohren bekam … ich war geliefert! Liebe auf den ersten Blick nennt man das wohl…
So grau und trist. War es heute überhaupt schon mal richtig hell? Jetzt fängt es gerade auch noch an zu regnen. Es ist Mitte Oktober und während ich draussen leise vor mich hinfluche, kann ich meinen Atem sehen. Es ist so kalt, dass ich mich wirklich frage, wie ich diesen Winter überstehen soll … wenn es so weitergeht wie heute, dann ertränke ich mich im Selbstmitleid!
Was in diesen Zustand noch mehr verstärkt, ist melancholische Musik! Ich hab eine Neuentdeckung: Philipp Dittberner
Lässt kleine und großen Mädchenherzen höher schlagen und macht so warm, melancholisch und traurig. Bisher dudelte hin und wieder sein Hit „Wolke 4“ im Radio mal an mir vorbei … „netter Text“ dachte ich, mehr aber auch nicht.
Heute erwischt es mich dann doch (ich dachte eigentlich, aus dem Alter wär ich jetzt mal so langsam raus). Ich sitze im Auto als ich diesen Song zum ersten Mal höre und muss mich dann doch sehr aufs Fahren konzentrieren um nicht loszuschluchzen.
Ja, genau! DAS ist Dein Leben! Ist das denn nicht auch ein tolles Leben? Klar, man kann nicht nur gute Tage haben, aber überwiegen nicht die Guten?
Wisst ihr, was ich abends im Bett mache, wenn ich einen Arschlochtag hatte? Ich zähle mindestens drei Dinge auf, die ich an diesem Tag trotzdem irgendwie schön fand:
Der Spaziergang mit der Freundin …
Der Lieblingssong im Radio …
Die Umarmung meines kleinen Jungens der „Mama lieb“ sagt …
Und schon ist das Leben nicht mehr ganz so schlecht, der Tag nicht mehr so ein Arsch und das Wetter draussen gar nicht mal mehr sooo kalt…ach, ich glaub ich guck mal online was es diesen Winter für schöne Jacken gibt … meine sind nämlich (Achtung, mein UNWORT des Jahres) eingelagert!!!
Irgendwie hatte ich ja bis zuletzt gehofft, dass der Sommer nicht so schnell mit mir Schluss machen würde. Der Treueste war er allerdings wirklich nicht in den letzten Monaten!
Ein Großteil meiner Klamotten ist momentan in einem Storage eingelagert, weil wir umziehen und kurzzeitig zur Zwischenmiete wohnen. Ich musste mich ähm „minimal“ verkleinern…